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Beschreibung von The Machinist (Single/Christian Bale)
Beschreibung 1: Trevor Reznik arbeitet im Schichtdienst in einer Maschinenfabrik. Selbst unter normalen Umständen ist die Arbeit an den schweren Maschinen, die zudem von Termindruck und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen bestimmt ist, sehr gefährlich. Doch Trevor leidet seit etwa einem Jahr auch noch an krankhafter Schlaflosigkeit, trotz Dauerstress und Übermüdung kann er nicht einfach abschalten und ausruhen, er ist bereits bis aufs Skelett abgemagert. Die einzige Abwechslung in seinem Leben bietet ihm der Kontakt zu zwei Frauen: Die eine ist Prostituierte und erfüllt sein Bedürfnis nach Sex, die andere Nachtbedienung in einer Bar am Flughafen und lindert seine Einsamkeit. Eines Tages erscheint Ivan, ein neuer Kollege auf der Arbeit, der Trevor so irritiert, dass er einen Arbeitsunfall verursacht, bei dem ein Kollege einen Arm verliert. Es kommt aber noch schlimmer für Trevor, als die anderen ihm erzählen, es gäbe gar keinen Ivan in der Firma. Trevor glaubt zunächst an eine Verschwörung gegen ihn, doch dann passieren weitere merkwürdige Dinge, die er sich einfach nicht erklären kann.
Gleich zu Beginn des Films in einer Rahmenhandlung entsorgt Trevor offensichtlich eine Leiche, deren Identität erst am Ende aufgedeckt wird. Auf diese Weise werden die Zuschauer gleich darauf eingestimmt, dass Trevor offensichtlich ein fürchterliches Geheimnis mit sich trägt, womöglich ein Kriminalfall zu lösen ist. Die Spannung darüber hält der Film bis zum Schluss. Selbst wenn schnell deutlich wird, dass Trevors überreizte Nerven bei ihm auch Sinnestäuschungen hervorrufen, haben die Zuschauer ihm gegenüber keinen echten Erkenntnisvorsprung. Bis zum Ende wissen sie nicht, was Realität und was Einbildung ist, also allein in Trevors zunehmend psychotischem Weltbild existiert. Der Einbruch des Horrors in die Alltagsrealität, das Psychogramm eines Psychotikers, die Fragen nach Schuld und Sühne, Bestrafung und Selbstbestrafung sind allein unter Genre-Gesichtspunkten also perfekt inszeniert, glänzend gespielt, kameratechnisch versiert umgesetzt und mit einem die morbide Stimmung dezent unterstreichenden Soundtrack unterlegt. Das alles verleiht dem Film fast schon Kultfilmqualitäten. Zwiespältig bleiben allerdings die Produktionsbedingungen: Hauptdarsteller Christian Bale hungerte sich für seine Rolle in kurzer Zeit um ein gutes Drittel seines Körpergewichts herunter und ist im Film tatsächlich nur noch Haut und Knochen. Mit einem Verlust von 31,5 kg hält er einen zweifelhaften Rekord, denn niemals zuvor hat jemand für eine Rolle prozentual so viel abgenommen. Für die einen vielleicht bewundernswert, ist es jedoch für andere durchaus ein schlechtes Vorbild für Ehrgeiz und Körperbeherrschung.
Der Filmtitel liegt seit August 2005 auch in einer "Special Edition" auf 2 DVDs vor. Diese enthält im Vergleich zur Einzel-DVD zusätzlich folgende Extras: Audiokommentar, Making of, Behind the Scenes, Trailer, Originaltrailer (engl.), Bildergalerie, Bio- und Filmografie
Beschreibung 2: Der Maschinist Trevor Reznik (Christian Bale) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, seine einzigen Bezugspersonen - die Prostituierte Stevie (Jennifer Jason Leigh) und die Kellnerin Marie (Aitana Sánchez-Gijón) - mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt? Entschlossen macht sich Trevor daran, die Lösung eines Rätsels zu finden, das sein Leben in einen schlaflosen Albtraum zu verwandeln droht. Doch je mehr er herausfindet, umso weniger will er wissen...
Beschreibung 3: In einer Fabrik arbeitet Trevor Reznick. Sein Problem: Seit einem Jahr kann er nicht mehr schlafen. Seine Schlaflosigkeit ist sein dunkles Geheimnis, dass er auch den zwei Frauen in seinem Leben nicht erklären kann: der Prostituierten Stevie und Maria, Kellnerin in einem Flughafencafe, die er jede Nacht besucht. Als Trevor anfängt zu halluzinieren, verursacht er einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Er vermutet eine Verschwörung.
Rezensionen zu The Machinist (Single/Christian Bale)
Herausragendes Augenmerk dieses Films ist die wirklich super Schauspielleistung von Christian Bale, dem man die Rolle jeden Moment des Filmes abnimmt - sehr facettenreich und überzeugend! Die Story wirkt bis zum Schluss sehr merkwürdig und in keinem Fall vorhersehbar. Bis dahin erinnert der Film tatsächlich, wie jemand anderes meinte, ein wenig an "Donnie Darko". "The Machinist" hat aber ein alles auflösendes Ende. Die Darstellung ist auf jeden Fall gelungen und ermöglicht einen Einblick in die Tiefen der menschlichen Psyche. Spannungsmäßig beginnt "The Machinist" eher mittelmäßig, das steigert sich aber kontinuierlich, wie die Erscheinungen/Wahnvorstellungen schlimmer werden.
Trotz des fabelhaften Bale würde ich dem Film für die ersten 75min "nur" 7 Punkte geben, da man einfach nicht weiß, wo das hinführen soll. Das Ende gefällt mir aber super, vorallem aufgrund seiner absoluten Plausibilität, die ich offen gestanden nicht mehr erwartet hätte.
The Machinist ist ein wirklich außergewöhnlicher Film.Es stimmt einfach (fast) alles.Zum Inhalt der Story muss wohl nicht viel gesagt werden, jeder kann sich die Inhaltsangaben durchlesen.Deshalb komm ich direkt zur Bewertung des Films.
Der Look des Films ist schlicht genial,er ist düster und die Farben sind gewollt blass gehalten,er erinnert in Sachen Ästhetik an andere Klassiker wie z.B. Fight Club.Doch wie bei allem gilt auch hier:Geschmackssache.Die Story an sich ist nicht unbedingt innovativ und einigen aufmerksamen Filmzuschauern könnte sich deren Auflösung bereits (zu) früh erschliessen doch auch sie werden sich wohl kaum der eindringlichen und intensiven Atmosphäre und stetig wachsenden Spannung entziehen können.Ein großes Plus ist zudem, dass die Story zwar voll und ganz aufgelöst wird,doch besonders bei den Figurenbedeutungen noch Raum für weitere,eigene Interpretationen lässt.Das alles macht den Film zwar schon sehenswert,doch die unglaubliche Performance von Hauptdarsteller Christian Bale überzeugt auch den letzten Zweifler, denn sein Spiel und vor allem sein abgemagerter Look bringen seine innere Unruhe und sein Leiden aufgrund der Schlafstörungen perfekt zum Ausdruck.Allein diese darstellerische Leistung verdient höchste Anerkennung und macht diesem Film zu einem kleinen Meisterwerk.
Definitiv einer der beeindruckensten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen hab.
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