Beschreibung 1:
"Der wahre Kriegsruhm besteht darin, am Leben zu bleiben." Ein Kriegsfilm, der ohne zu übertreiben, jenes Grauen des zweiten Weltkrieges darstellt. Die Befreiung des KZ ist ein Höhepunkt des Films. Die einzelnen Rollen sind realistisch dargestellt. Natürlich kommen auch gut gedrehte Kampszenen und die Feindeberührung zu ihrem Recht! Alles in allem ein sehr Sehenswerter Film und für alle Kriegsfilmfans ein absolutes muss!
Beschreibung 2:
Die im Bonus-Angebot der DVD enthaltene Dokumentation "The Fighting First" über die First Infantry Division, die sogenannte "Big Red One", würdigt die GIs, die im Zweiten Weltkrieg mit ihren Kampfstiefeln durch acht Feldzüge stapften und an drei amphibischen Landungen beteiligt waren. In Fullers Film spielt Lee Marvin einen von ihnen. Er ist ein Sergeant, der von dem langen Marsch sichtbar ermüdet und ermattet, trotzdem unermüdlich und unverwüstlich vorwärts schreitet. Man sieht ihm an, dass er hunderte von Meilen zu Fuß zurückgelegt hat und oft nicht mehr weiß, wofür oder wogegen er kämpft. An seiner Seite vier junge Soldaten, die eng bei ihm bleiben und als zusammengeschrumpfter Haufen das Ende des Krieges erleben.
Der auf Fullers eigenen Erlebnissen beruhende Film ist das Tagebuch der Fronteinsätze dieser Einheit: von Nordafrika über die Normandie bis nach Deutschland. Fuller, der am Ende des Films in der Rolle eines Kriegsberichterstatters kurz auftaucht, sieht in einem der Charaktere seines Films sein Alter Ego: ein junger Schriftsteller, selbstbewußt, cool und mit dicker Zigarre, der ebenso rauh und erfolgreich sein möchte wie sein Vorbild Ernest Hemingway.
Lange Zeit kannten wir "The Bid Red One" nur in einer verstümmelten, auf die Kampfhandlungen reduzierten Fassung. Die jetzt vorliegende "Reconstruction" des Filmkritikers und -historikers Richard Schickel ist 40 Minuten länger und ermöglicht die Begegnung mit einem Meisterwerk mit anrührenden, unvergesslichen Sequenzen - wie etwa die am Ende des Films nach der Befreiung eines Konzentrationslagers, in der sich der Sergeant intensiv und rührend um einen langsam sterbenden jüdischen Jungen kümmert.
Neben dem "neuen" Film von Fuller sind die Extras der DVD ein gleichwertiges Angebot. Der Prozess der Rekonstruktion wird ausführlich erläutert und in Interviews blicken die Schauspieler zurück auf die Dreharbeiten. In "The Man Who Made The Movies: Samuel Fuller" von Richard Schickel (USA 2002) äußert sich Fuller - unterstützt von zahlreichen Filmausschnitten - zu seinen Filmen und Gastauftritten bei anderen Regisseuren. Man könnte ihm stundenlang zuhören; es wundert nicht, daß viele Filmschaffende von ihm beeinflußt wurden.
Beschreibung 3:
"DER WAHRE KRIEGSRUHM besteht darin, am Leben zu bleiben". hat Samuel Fuller gesagt. Fuller verdiente sich seine Orden im Zweiten Weltkrieg als Frontkämpfer der berühmten U.S. First Infantry. Und überlebte. Seinem 1980 entstandenen Film war dieses Schicksal allerdings bisher nicht vergönnt. Doch nun hat der Kritiker / Filmemacher Richard Schickel die noch vorhandenen 21.000 Meter originales Filmmaterial ausgewertet und sich dabei an Fullers letzte Drehbuchfassung gehalten: So verwandelt er den verstümmelten, wenn auch immer schon allseits bewunderten Kriegsfilm in ein um 40 Minuten erweitertes episches Meisterwerk. Jetzt erst zeigt sich, dass Lee Marvin mit seiner äußerst nuancierten Darstellung eine seiner besten Leistungen lieferte. Er spielt den Sergeant einer Einheit von milchgesichtigen Schützen, die an der Front in Nordafrika, in der Normandie und den übrigen europäischen Kriegsschauplätzen eingesetzt werden. Der Film ist das Tagebuch der Fronteinsätze dieser Einheit: Kampf, Schweiß, Blut und, manchmal, Überleben.
Beschreibung 4:
Schon im Ersten Weltkrieg hat der Sergeant auf den
europ?chen Schlachtfeldern den Wahnsinn hautnah miterlebt.
Im Zweiten Weltkrieg f? er eine Schwadron der Ersten
Infanterie ? Sizilien und Italien ? Frankreich nach
Deutschland - und schlie?ich in den Osten, zu den
Vernichtungslagern der Nazis. Unterwegs wird ihr Trupp stark
dezimiert, wird in Vichy in einem Panzer ein Baby geboren
und sie erleben eine wahnwitzige Auseinandersetzung mit
Nazis in einem Irrenhaus.
Ein aus dem KZ Auschwitz befreites Kind wird minutenlang auf
der Schulter getragen, nachdem es an Auszehrung gestorben
ist .
Darsteller: Lee Marvin, Mark Hamill
Regie: Samuel Fuller