Beschreibung 1:
Schon im Ersten Weltkrieg hat der Sergeant auf den europäischen Schlachtfeldern den Wahnsinn hautnah miterlebt. Im Zweiten Weltkrieg führt er eine Schwadron der Ersten Infanterie über Sizilien und Italien über Frankreich nach Deutschland - und schließlich in den Osten, zu den Vernichtungslagern der Nazis.
Unterwegs wird ihr Trupp dezimiert, bringen sie in Vichy in einem Panzer ein Baby zur Welt und erleben eine wahnwitzige Auseinandersetzung mit Nazis in einem Irrenhaus.
Darsteller: Lee Marvin, Mark Hamill, Robert Carradine
Regisseur(e): Samuel Fuller
Beschreibung 2:
"DER WAHRE KRIEGSRUHM besteht darin, am Leben zu bleiben." hat Samuel Fuller gesagt. Fuller verdiente sich seine Orden im Zweiten Weltkrieg als Frontkämpfer der berühmten U.S. First Infantry. Und überlebte.
Seinem 1980 entstandenen Film war dieses Schicksal allerdings bisher nicht vergönnt. Doch nun hat der Kritiker / Filmemacher Richard Schickel die noch vorhandenen 21.000 Meter originales Filmmaterial ausgewertet und sich dabei an Fullers letzte Drehbuchfassung gehalten: So verwandelt
er den verstümmelten, wenn auch immer schon allseits bewunderten Kriegsfilm in ein um 40 Minuten erweitertes episches Meisterwerk.
Jetzt erst zeigt sich, dass Lee Marvin mit seiner äußerst nuancierten Darstellung eine seiner besten Leistungen lieferte. Er spielt den Sergeant einer Einheit von milchgesichtigen Schützen, die an der Front in Nordafrika, in der Normandie und den übrigen europäischen Kriegsschauplätzen
eingesetzt werden. Der Film ist das Tagebuch der Fronteinsätze dieser Einheit: Kampf, Schweiß, Blut und, manchmal, Überleben.