Beschreibung 1:
Auf einer Raumstation, die einsam um den mysteriösen Planeten Solaris kreist, gehen merkwürdige Dinge vor sich. Mitglieder der Crew sind zu Tode erschrocken: Menschen, die sie längst verloren glaubten, erscheinen als lebende Phantome vor ihren Augen. Als der Psychologe Chris Kelvin eintrifft, um den Vorfällen auf den Grund zu gehen, sieht er sich mit einer Macht konfrontiert, die das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigt. Sie ist der Schlüssel zu den geheimsten Träumen der Menschheit - oder zu ihren finstersten Alpträumen.
Beschreibung 2:
Psychologe Chris Kelvin tritt nach dem Hilferuf eines befreundeten Raumstationkommandanten die Reise zum Planeten Solaris an. Auf der Station begegnet er nicht nur zwei äußerst verstörten Besatzungsmitgliedern, sondern auch seiner totgeglaubten Frau.
Nach und nach wird klar, dass der dunstumwobene Planet Solaris ein Wesen ist, das unmittelbar in das Bewußtsein der Menschen eindringt und ihren Vorstellungen physische Realität verleiht.
Solaris ist Science Fiction und Love Story in einem. Ein Blick in die Zukunft an den Grenzen des Vorstellbaren. Eine atemberaubende Geschichte, der man mit großer Aufmerksamkeit und Offenheit folgen muss. Gibt es im Universum Lebensformen, mit denen die Menschen Kontakt aufnehmen können? Diese Frage ist die Triebfeder aller Weltraumabenteurer. Doch Solaris ist kein Abenteuerfilm, auch wenn er mit der üblichen Rettungsaktion beginnt. Steven Soderbergh kommt sehr schnell zu der entscheidenden Frage, ob Menschen die Begegnung mit fremden Wesen aushalten, wenn sie mehr darstellen als eine Spielform ihrer eigenen Existenz.
Das "Wesen" Solaris verschmilzt mit den Träumen und Ängsten der Menschen. Eine ungeahnte Konfrontation, die psychisch unerträglich ist. Melancholie, Depression und Klaustrophobie geben die Stimmung vor. Doch was Soderbergh andeutet ist neben der Auflösung des Individuums auch die Möglichkeit zur Erlösung. Hölle und Himmel liegen dicht beieinander. Kelvin entdeckt am Rande des Wahnsinns eine zweite Chance in seiner gescheiterten Liebesbeziehung.
Soderbergh geht es bei seiner Bearbeitung des Stanislaw Lem Romans weniger metaphysisch an als sein Vorgänger, der Sowjetrusse Andrej Tarkowskij, im Jahr 1972. Vor allem auch weniger schwermütig, was der beklemmenden Atmosphäre und dem Anreiz zum skeptisch-philosophischen Gedankenspiel aber keinen Abbruch tut.
Eine gute Wahl traf der Regisseur beim Casting. "ER Kinderarzt" George Clooney erreicht, nach seinen Auftritten in Komödien und actiongeladenen Storys, eine beeindruckende Stufe seiner künstlerischen Entfaltung. Zur Seite gestellt wurde ihm ein Ensemble unverbrauchter Gesichter, das auf seinem Niveau mithalten kann. Es sind dies teils europäische Schauspieler mit großer Erfahrung, wie Ulrich Tukur, der hierzulande jedoch alles andere als ein No-Name ist. All-Round-Talent Tukur liefert eine reizende Kuriosität für das Bonusmaterial mit einem Ausschnitt aus seinem Bewerbungsvideo. Natascha McElhone dürfte Cineasten am ehesten als Merchand / Ivory-Mimin bekannt sein. Mit ihrem melancholischen Blick und ihren klassisch statuarischen Gesichtszügen verleiht sie einem komplexen Charakter zwischen (Alp-)Traum und Wirklichkeit einen einzigartigen Ausdruck.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Deutsch für Gehörlose
DVD-Extras: Audiokommentar, Featurette: HBO-Special, Featurette: Solaris - Behind the Planet, Drehbuch in 250 Standbildern
Beschreibung 3:
SOLARIS ist ein mystischer, suspense-geladener Science-Fiction-Thriller, ein Kunstwerk des modernen Kinos, titelte das Filmmagazin Cinema. Wie der Planet Solaris zieht der Film den Zuschauer unwiderstehlich in seinen Bann: SOLARIS nimmt den Betrachter mit auf eine Reise bis an den äußersten Rand des Universums - und was man dort findet, ist man selbst.
Es gibt keine Antworten, nur Entscheidungen, sagt eine der Figuren im Film - und auch dem Betrachter bleibt Raum, sich wie Dr. Chris Kelvin (George Clooney) sein eigenes Bild von dem mysteriösen Planeten und der gefährlichen Mission zu machen.
Beschreibung 4:
SOLARIS ist ein mystischer, suspense-geladener Science-Fiction-Thriller, "ein Kunstwerk des modernen Kinos", titelte das Filmmagazin Cinema. Wie der Planet Solaris zieht der Film den Zuschauer unwiderstehlich in seinen Bann: SOLARIS nimmt den Betrachter mit auf
eine Reise bis an den äußersten Rand des Universums - und was man dort findet, ist man selbst. "Es gibt keine Antworten, nur Entscheidungen", sagt eine der Figuren im Film - und auch dem Betrachter bleibt Raum, sich wie Dr. Chris Kelvin (George Clooney) sein eigenes Bild
von dem mysteriösen Planeten und der gefährlichen Mission zu machen.
Die Geschichte beginnt mit einem ungewöhnlichen Auftrag:
Der Psychologe Dr. Chris Kelvin (George Clooney) soll in Erfahrung bringen, was hinter dem merkwürdigen Verhalten der Wissenschaftler auf der "Prometheus" steckt: einer Forschungsstation, die in den Weiten des Weltalls einsam um den Planeten Solaris kreist und den Kontakt
zur Erde vollständig abgebrochen hat.
Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian (Ulrich Tukur), dem Missionsleiter an Bord der Prometheus, gesehen hat. Er bittet Kelvin, ihm zu Hilfe zu kommen - mehr kann oder will er nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine
Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird. Doch was er bei seiner Ankunft dort vorfindet, übertrifft seine schlimmsten Erwartungen: Gibarian hat Selbstmord begangen, die beiden verbleibenden Wissenschaftler sind aus unerklärlichen Gründen völlig verstört. Hat
der Planet Solaris etwas damit zu tun?
Schneller als er es ahnt, wird Kelvin selbst von den mysteriösen Ereignissen gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu bieten - die Möglichkeit, seiner Vergangenheit, die ihn mit Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu
geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Und welche Folgen hat das für sein Schicksal?