Beschreibung 1:
Zwischen dem 11. September 2002 und dem Beginn der Luftangriffe auf Afghanistan in einer deutschen Großstadt: Ein pakistanischer Moslem entfremdet sich von seiner deutschen Ehefrau. Ein Schriftsteller wird vom Gentechnik- zum Fundamentalismus-Experten. Ein Vermögensberater verliert durch den Anschlag sein Vermögen.
Beschreibung 2:
Eine deutsche Großstadt am 11. September 2001 und den Tagen danach: Die Schicksale von neun Menschen stehen im Mittelpunkt. Durch den Anschlag auf das New Yorker World Trade Center veränden sie sich - in kleinen oder größeren Ausmaßen.
Der hochschwangeren Laura wird der Vater ihres Kindes, ein pakistanischer Muslim, immer fremder. Der Polizist Helmer sieht seine Gelegenheit, den von ihm bewunderten Amerikanern heldenhaft zur Seite zu stehen, zugleich kommt er mit seinem pubertierenden Sohn nicht klar. Journalist Baumberger, der zu allem stets eine Meinung hat, soll eine große Story schreiben, doch er verzweifelt daran, die richtigen Worte und die richtige Meinung zu finden. Die behütete Ehefrau Julia steht kurz vor der Scheidung von ihrem Mann Philipp, einem Börsenmakler. Während sie vom New Yorker Unglück wie traumatisiert ist, beobachtet er bestürzt die fallenden Aktienkurse. Und auch die Nachrichtensprecherin, die die schrecklichen Meldungen verliest, bleibt nicht unberührt.
"September" war einer der ersten Spielfilme überhaupt, der sich um den 11.09.2001 dreht. Doch geht es nicht direkt um den Anschlag in New York und seine Opfer vor Ort. "September" zeigt die bekannten Fernsehbilder, die man in Deutschland vom Einsturz der Zwillingstürme sehen konnte, und versucht herauszufinden, wie die Menschen hier im Land von dem Ereignis berührt wurden. Die Reaktionen und Verhaltensweisen der Figuren in "September" wirken manchmal recht klischeehaft und banal. Zu Recht schreit Phillip Julia in einer Szene an, sie solle den realen Opfern das Leid nicht wegnehmen, es stünde ihr nicht zu. Man fragt sich, warum man sich diese vergleichsweise unwichtigen Erlebnisse irgendwelcher Menschen in Deutschland angucken soll, während die Tragödie in New York selbst so groß und ernstlich schmerzhaft war. Eine solche Frage ist sicher berechtigt. Zugleich aber stößt der Film das eigene Nachdenken an: Wie hat man selbst das Ereignis erlebt? Hat es etwas verändert oder ist man schon bald wieder zum normalen Alltag übergegangen? Wie geht man "richtig" mit so einem weltpolitischen Ereignis um?
In seiner Machart orientiert sich "September" an Filmen wie "Magnolia" und Short Cuts". Die Geschichten der verschiedenen Menschen werden episodenhaft miteinander verbunden. Manchmal wirkt dies etwas steif und konstruiert, die Dialoge klingen zum Teil hölzern und platt. Möglicherweise ein Resultat dessen, dass einige der beteiligten Autoren, die das Drehbuch schrieben, vorher noch nicht für das Kino gearbeitet haben. Die gut ausgewählten Schauspieler verstehen es jedoch, berührende traurige und komische Momente entstehen zu lassen.
DVD-Bildformat: 1:1,78; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Englisch, Französisch
DVD-Extras: Interviews, Kinotrailer
Beschreibung 3:
SEPTEMBER erzählt von vier ganz normalen Paaren und davon, wie der 11. September 2001 nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch das Leben in Deutschland veränderte. Er erzählt von acht Menschen und wie sie diesen Tag und seine Folgen in Deutschland erlebten.
Ein hochtueller Film über persönliche Emotionen in einer Welt, die aus den Fugen zu geraten droht.
Darsteller: Justus von Dohnanyi, Catharina Schuchmann
Regie: Max Färberböck
Beschreibung 4:
SEPTEMBER erzählt von vier "ganz normalen Paaren" und wie der 11. September 2001 nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch das Leben in Deutschland veränderte.Ein hochaktueller Film über persönliche Emotionen in einer Welt, die aus den Fugen zu geraten droht. Nichts ist mehr wie zuvor.