Beschreibung 1:
Fassungslos muss Emma Küsters im Radio hören, dass ein langjähriger Arbeiter der Frankfurter Reifenfabrik aufgrund drohender Massenentlassungen erst den Personalchef und dann sich selbst erschossen hat. Der tote Täter ist kein anderer als ihr Gatte Hermann. Verzweifelt bemüht sich die verstörte Witwe, das Ansehen ihres Mannes zu wahren, doch ihre Familie wendet sich ab und die Sensationspresse fällt gierig über den Skandal her. Mitgefühl findet sie nur bei Familie Tillmann, Mitgliedern der DKP. Mutter Küsters tritt der Partei bei und erhofft die Rehabilitierung ihres Mannes. Doch die Genossen haben nur die eigenen Interessen im Sinn. Enttäuscht wendet sie sich neuen Partnern zu und wird in terroristische Aktionen verwickelt...
Beschreibung 2:
Mutter Küsters Mann Hermann erschießt in einem Verzweiflungsakt seinen Vorgesetzten und dann sich selbst. Grund dafür war eine drohende Massenentlassung, die er nicht ertragen konnte. Als sich ihr Sohn und seine Frau, die mit dem "Fabrikmörder" nichts zu tun haben wollen, von ihr abwenden, bleibt Mutter Küster rat- und hilflos zurück. Nur bei dem kommunistischen Journalisten-Ehepaar Tillmann findet sie Trost. Mutter Küsters tritt der DKP bei und erhofft sich Unterstützung bei der Rehabilitierung ihres Mannes. Aber die Hoffnung trügt. Enttäuscht wendet sie sich an einen Anarchisten, der die Öffentlichkeit durch Aktionen auf ihre Sache aufmerksam machen will. Zusammen mit seinen Freunden besetzt er eine Illustrierten-Redaktion, nimmt Geiseln und verlangt die Freilassung aller politischen Gefangenen in der Bundesrepublik. Mutter Küster ist erschrocken und fühlt sich erneut mißbraucht. Am Ende kommt es zu einem Feuergefecht mit der Polizei, bei dem auch Mutter Küster erschossen wird.