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„Ein großer Stern fällt vom Himmel um alles zu zerstören“ (07.09.2010)
Story: David, ein Wasserwerkswissenschaftler lebt mit seiner Familie irgendwo nahe Las Vegas. Eines schönen Tages kommt ein Meteor auf die Erde zu geflogen und die Regierungen der Erde entscheiden sich ihr komplettes Nuklearraketenarsenal ihm entgegen zu schicken. Doch die Explosionen der Raketen brechen den Meteor nur auseinander und nun rasen abertausend kleine Meteorstücke auf die Erde zu. Der erste vergiftet das ganze Wasser der Region, in der David und seine Familie wohnen. Während David zum Wasserwerk fährt, trinkt seine Tochter vom radioaktiven Wasser. Tochter und Mutter werden gegen Davids Willen in Quarantäne zuerst nach Las Vegas, dann nach Los Angeles, dann irgendwo andershin gebracht. David ist wütend und macht sich erstmal zu Fuss auf den Weg nach Las Vegas, warum zu Fuss? Über den kleinen Hügel, wo sein Auto steht will er nicht mehr gehen. Unterwegs findet er eine radioaktivkranke Frau, Lynn, der er hilft, zuerst mit Potassium, was er Krankenpflegern im Wasserwerk abgenommen hat. Zusammen fahren sie Richtung Las Vegas. Doch unterwegs geraten sie in einen Meteroitenschauer und müssen in die Dünen fahren, wo das Auto den Geist aufgibt. Irgendwann in Las Vegas will David seinen Wissenschaftlerkumpel suchen, weil der angeblich weis soll wo seine Familie ist, da er im Quarantänecenter arbeitet. Doch sein Kumpel und seine Familie sind nicht mehr da. Stattdessen befindet sich eine Wissenschaftlerin, die von bewaffneten Banden bedroht wird im Labor und gibt David ein Heilmittel für die Krankheit. David und Lynn machen sich auf den Weg nach Los Angeles.... Was sie noch nicht wissen, aber gleich erfahren, in nur 3 Tagen wird Los Angeles von einem riesigen Meteorbrocken vernichtet. Es bleibt keine Zeit mehr. Kann David es schaffen? Wieso gehen amerikanischen Autos kaputt, sobald man in den Dünen anhält? Woher weiss David überhaupt, das seine Familie in Las Vegas ist? All dies und noch mehr in Meteor Apocalypse.
Extras: Trailer, Making of, Outtakes, Bilder
Bild/Ton: Das Bild relativ gut, ist stellenweise zu hell, besonders in den Wüstenszenen, aber ansonsten recht ordentlich. Der Ton ist gelungen. Die deutsche Synchronisation ist überraschenderweise auch ok. Wobei die Schauspieler im O-Ton nicht viel besser sind. Die Spezial Sound Effekte sind jedoch wirklich gut. Deutsch DD 5.1, englisch DD 2.0.
Kritik: Apocalypse sieht anders aus. Am auffälligsten wird dies, wenn die riesigen Meteorbrocken auf die Erde niederhageln und nur etwas Sand aufwirbeln, was die Frage aufwirft, warum unsere Helden überhaupt wegrennen. Normalerweise hätten die höchstens eine kleine Dellen im Autodach zurück gelassen. Doch wie bereits in den anderen Asylum Katastrophen Filmen, besteht ein Hauptteil der Story daraus, das das Auto in den Dünen kaputt geht, obwohl das gar nicht möglich ist und dann anstatt im Auto zu warten bis das Unwetter vorbei ist, die Darsteller aus dem Auto durch die Wüste, durch den Sturm zum nächsten Auto rennen. Allerdings sind in diesem Film die Effekte deutlich besser als bei den anderen Asylum Streifen, was daran liegt, das Katastrophenszenen und Weltraumszenen teils von den anderen Asylum Produktionen in diesen hineingekopiert wurden. Mal abgesehen davon ist die Story Schrott, es gibt so viele Logikfehler, z.B. warum arbeitet Davids Kumpel plötzlich im Quarantänecenter, wieso will er den denn jetzt zuerst suchen, anstatt seine Familie? Warum läuft David, nachdem er sich mit der Polizei angelegt hat nicht zurück zu seinem Auto, was ja nur hinter dem kleinen Hügel steht? Stattdessen läuft er ZU FUSS Richtung Las Vegas. Wieso Las Vegas, weil da sein Kumpel arbeitet und David ihn über die Krankheit befragen will. Warum ruft er ihn nicht erstmal an? Oder fragt in der nächsten Polizeistation nach wohin seine Familie geschickt wurde? Wieso läst die Regierung die Wissenschaftlerin mit dem Heilmittel einfach zurück? Und wieso ist das letzte Quarantänezentrum auf einen kleinen Plateau irgendwo in der Wüste?, 5000 Menschen wurden festgehalten, doch nur 5 warten auf dem Plateau. Was ist mit den anderen 4995 Kranken geworden? Und wieso macht der Direktor vom Seuchenzentrum so einen Terz, "Wir können sie nicht alle retten... wenn ich die nötigen Resourcen hätte...das ist nicht mein Bezirk...Wir müssen opfer bringen" usw. wenn die nur einen Hubschrauber hinzufliegen brauchen um die Kranken zu retten, was sie dann ja auch machen. Was ist mit der Lynn, die Rolle ist doch absolut unnütz, ausser um dem Zuschauer etwas fürs Auge zu geben und das David in Begleitung einer hübschen Dame auf die Suche geht. Also ich weiss nicht was mit Asylum los ist, entweder schaffen sie es eine halbwegs passable Story wiederzugeben, dafür sind dann aber die Effekte totaler Mist, oder die Effekte sind gut, die Story und die Schauspielkunst jedoch Mist. Die Extras sind ebenfalls nicht informativ oder interessant.