Beschreibung 1:
INHALT:
Die Prinzessin auf der Erbse
Der Bettelprinz
Hans macht sein Glück
Rumpelstilzchen
Beschreibung 2:
"Rumpelstilzchen" (s/w)
Vor vielen, vielen Jahren lebte ein Müller mit einer schönen Tochter. "Sie kann Stroh zu Gold spinnen" belog er seinem König, der sein Reichtum mähren wollte! Alsbald wurde die junge Frau ins Schloss geführt und ihr gesagt, entweder ist morgen das Stroh in Gold versponnen oder sie stirbt! Nachdem die Tür sich hinter ihr schloss, trat in der Nacht ein Männchen ein, der die angepriesene Kunst beherrschte. Die Müllerstochter gab ihm ihr Halsband, er schnurrte mit Haspel und Rad – alle Spulen waren voller Gold. Am nächsten Tag, als der König diese Pracht sah und gieriger wurde, wurde das arme Mädchen in eine zweite Kammer mit noch mehr Stroh geführt. Da sie nicht sterben wollte, gab sie dem Männchen ihren Ring, der dafür ihre Arbeit verrichtete. Der König staunte nicht schlecht und versprach der Müllerstochter die Ehe, wenn sie die dritte Nacht das Werk noch einmal verrichtet. So geschah es auch - doch das Männchen verlangte nun von ihr das Erstgeborene. Sie willigte ein, bekam das Gold, der König eine Frau und sie bald ihr erstes Kind. Schon stand das Männchen vor ihr und forderte ihr Versprechen ein. Die junge Mutter versuchte alles, um das Unglück abzuwenden – sie erhielt drei Tage Aufschub, um den Namen des Wichtes zu erraten. Sie ließ sich Namen aus dem ganzen Reich mitteilen – doch keiner war richtig. Glücklicherweise überbrachte ein Bote ihr am dritten Tag die Nachricht, ein hässliches, kleines Männchen singend auf einem Bein gesehen zu haben, der schrie: „Heute back' ich, morgen brau' ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß". … und das Ende der Geschichte - seht selbst!
Laufzeit: 59 Minuten
Produktionsjahr: 1955
Regie: Alf Zengerling
Darsteller: Trude Häfelin, Paul Walker
"Die Prinzessin auf der Erbse" (s/w)
Es war einmal ein junger Prinz, der seinen allergrößten Wunsch erfüllen wollte: Ich heirate eine Prinzessin! So zog er aus, um die Herzdame für ein Leben an seiner Seite zu finden - doch die wahre Prinzessin begegnete ihm nicht. Er kehrte in sein väterliches Schloss zurück und versank in Traurigkeit. Eines Nachts begab es sich, dass es am Schlosstor klopfte - ein Unwetter wütete, und eine Prinzessin stand vor dem König, der öffnete. Sie war durchnässt bis auf die Haut, sah gar nicht adlig aus, doch bestand darauf, eine wirkliche Prinzessin zu sein. Um ihren Sohn nicht wieder unglücklich zu sehen, ersann die Königin eine List. Sie bereitete das Schlaflager für die junge Frau mit Bergen von Matratzen und Decken, legte jedoch auf den Boden eine Erbse. Am Morgen wachte die Prinzessin auf und fühlte sich entsetzlich zerschlagen - hatte sie doch die ganze Nacht auf etwas Hartem geschlafen… Ist die Königin überzeugt, die wirklich wahre Prinzessin und zukünftige Frau für ihren Sohn gefunden zu haben? Seht doch selbst…
Laufzeit: 37 Minuten
Produktionsjahr: 1953
Regie: Alf Zengerling
Darsteller: Irene Thiel, Willy Wietfeldt;
"Hans macht sein Glück" (s/w)
Viele Jahre lang hatte Hans seinem Herrn gedient, nun war es an der Zeit, zu seiner Mutter heimzukehren. Sein Herr entlohnte ihn für seine Treue und Ehrlichkeit mit einem großen Klumpen Gold. So packte er ihn in ein Tuch, schulterte es und begann seinen Weg nach Hause. Da sah er einen Mann hoch zu Ross - dieses war frisch und munter, und die Last auf Hans' Schulter war schwer. So kam es, dass er das Gold gegen das Pferd eintauschte und freudig davon ritt. Doch bald warf ihn das Ross ab, und flugs tauschte es Hans gegen eine gemächliche Kuh, die ihm täglich Milch, Käse und Butter versprach. Doch leider war dies nicht von Dauer - gut, dass ein Metzger den Weg kreuzte und Hans die Kuh gegen sein Schwein tauschte. Fröhlich lief er weiter, bis er einen jungen Mann mit einer Gans unter dem Arm traf, der ihm vom Schweinediebstahl im Nachbardorf erzählte. Schnell wechselte Schwein und Gans die Besitzer, da Hans nicht ins Umglück laufen wollte. Aber auch das Federvieh wechselte alsbald den Eigentümer, wie auch der schwere Schleifstein, von dem sich Hans kurz vor seinem Elternhaus entledigte. Endlich war er frei und wunschlos glücklich, als er in die Arme seiner Mutter fiel!
Laufzeit: 24 Minuten
Produktionsjahr: 1952
Regie: Robert Herlth, Walter Röhrig;
Darsteller: Käthe Haack, Erwin Linder;
"Der Bettelprinz"
Wer kennt sie nicht?
Die Geschichte der hochmütigen Prinzessin, die immer wieder Prinzen und Könige auslachte, wenn diese um ihre Hand anhielten. Doch Ihre Strafe folgte auf dem Fuß...
Der König verstößt die Prinzessin und sie muss mit dem "Bettel Prinzen" ziehen, der ihr das harte Leben eines armen Töpfers anbietet. Erst, wenn sie Bescheidenheit gelernt hat, darf sie in den Palast zurückkehren.
Laufzeit: 87 Minuten
Produktionsjahr: 1966
Regie: John Price
Darsteller: Birgitte Bruun, Hans W. Petersen, Peter Steen;