Beschreibung 1:
Obwohl mittlerweile 32 Jahre alt, hat Helmut immer noch nicht viel in seinem Leben bewegt, was er sich mit den verpassten Chancen der Vergangenheit erklärt - insbesondere der einen großen Liebe, die sich niemals erfüllt hat: Britta. Mit der Entscheidung konfrontiert, ob es endlich weitergehen soll in seinem Leben oder er für immer unfähig bleiben will, sich für die eine wirklich zu entscheiden, tritt Helmut den Weg zurück in seine Jugend an, zu seiner ersten Liebe: Britta... und wie es wirklich war.
Beschreibung 2:
Sie ist intelligent, selbstbewusst und blendend schön - die neue Schulsprecherin Britta. Bei Helmut löst sie eine Initialzündung aus. Er, der sich eigentlich für nichts begeistern kann, findet sich in politischen Aktionsgruppen wieder. Aber nur, weil sie von Britta ins Leben gerufen wurden. Irgendwann landet er auch in ihrem Bett. Wenig später verschwindet Britta aus seinem Leben, aber nicht aus seinem Herzen. Danach heißt es für Helmut, sich bloß nicht intensiver auf Beziehungen einzulassen. Die Frauen kommen und gehen von ganz allein. Bis er Tina begegnet. Bei ihr stimmt alles. Die Vorstellung, mit ihr ein Kind zu haben, macht ihn glücklich und versetzt ihn zugleich in Panik. Denn nun kann er sich nicht mehr der Verantwortung entziehen und den Illusionen seiner verdrängten Jugendliebe nachhängen.
Hendrik Handloegtens zweiter Film nach dem schrägen Krimi "Paul is dead" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frank Goosen. Die Vorlage ist das detailreiche Portrait einer Jugend mit viel Wiedererkennungswert für die 40jährigen von heute. Gemeinsam haben Handloegtens Erstlingsfilm und Goosens Roman ihr liebevolles Gespür für den Zeitgeist und das Styling der 80er Jahre. Man hätte sich also keinen besseren Regisseur für diesen Stoff vorstellen können. Um so überraschender, dass Handloegten in seiner Film-Version von "Liegen lernen" den Akzent eher auf den verzögerten Reifungsprozess seines Helden legt. Aus dem satirisch angelegten Roman hat der Regisseur und Drehbuchautor die melancholischen Momente herausgekitzelt. Er schafft eine getragene Stimmung, die durch Helmuts beiläufige Kommentare aus dem Off angenehm gebrochen wird. Das Witzige an Goosens Romanheld ist seine innere Rebellion bei gleichzeitiger träger Scheiß-egal-Haltung nach außen. Von diesem eigenartigen Widerspruch fühlt man im Film leider nicht mehr ganz so viel.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 6:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch
Beschreibung 3:
der gelungene Nostalgie-Trip in die achtziger Jahre ist der nächstze Film von den Machern von Godd Bye, Lenin!