Beschreibung 1:
Prophezeiung der Apokalypse. Die Indianer wußten es, sie starben als erste. Wieviel Zeit bleibt uns? Ohne einen einzigen Dialogsatz vermittelt dieser Film seine Botschaft: die Zerstörung der Natur durch den Menschen.
Beschreibung 2:
Godfrey Reggios bildgewaltiges Filmkunstwerk über die Beziehung von Mensch und Natur.
Beschreibung 3:
In "Koyaanisqatsi" lässt Reggio die technisierte Zivilisation mit Mensch und Natur zu einer apokalyptischen Vision aufeinander prallen. Kamerafahrten über atemberaubende Landschaften und fantastische Aufnahmen von Wolken werden abgelöst von den Statussymbolen der technischen Welt - von menschenleeren Fabrikhallen, in denen Roboter die Arbeit erledigen, bis zu verstörend schönen Bildern von Raketenstarts und Atompilzen. Schnitte und Überblendungen legen eine ungewohnte Sicht auf unsere alltägliche Welt: Eine Luftaufnahme einer Stadt verwandelt sich in den Bauplan einer Computerplatine. Menschen und Autos flitzen - im Zeitraffer - über eine Straßenkreuzung. Im Gegenschnitt jagen Würstchen über ein Fließband - die Ähnlichkeit beider Sequenzen ist frappierend. "Wir nutzen nicht Technologie", erläutert Reggio in der 25-minütigen Dokumentation im Anschluss an den Film, "Wir leben Technologie." Mit tiefen Orgelbässen, elegischen Chören und flirrenden Elektronikklängen setzte Minimal-Meisterkomponist Philip Glass den Bilderrausch kongenial in Musik um.
Beschreibung 4:
Regisseur Godfrey Reggio kreierte mit Koyaanisqatsi ein faszinierendes Meisterwerk, das durch seine unverwechselbare Bildsprache und die Musik von Starkomponist Philip Glass ein Publikumsliebling wurde. Eine außergewöhnliche Dokumentation über den Eingriff des Menschen in die Natur - verpackt in ein einzigartiges Zusammenspiel von Bild und Ton.