Beschreibung 1:
Telly und Jennie küssen sich. Jennie hat noch nie mit einem Jungen geschlafen. Jungfrauen "knacken" - darauf steht der 17jährige Telly. "Jungfauen sind geil. Und du kannst dir nichts holen." Zuerst hat Jennie Angst, doch dann kommt Telly zum Ziel. Reine Routine, Technik. Danach wimmelt er Jennie ab. Später trifft sich Telly mit seinem Freund Casper. Sie kaufen sich Dope mit Geld, das sie gerade Tellys Mutter geklaut haben. Total bekifft, verprügeln sie einen Schwarzen, der Casper versehentlich angerempelt hat. Währenddessen sitzen die Mädchen bei Ruby zusammen und Reden über Sex, über den Unterschied zwischen "making love", "having sex" und "fucking". Jennie erzählt, daß sie entjungfert wurde. Noch weiß sie nicht, daß Telly AIDS hat...
Beschreibung 2:
Sie heißen Telly, Caspar, Jennie und ähnlich. Sie stehlen, vergewaltigen, brechen ein und nehmen pausenlos Drogen zu sich. Sie ziehen durch die Straßen von New York und dealen am Washington Square. Doch sie sind keine Schwerverbrecher, keine hartgesottenen Ganoven, sondern ganz normale Kids - Kids, die ihren Spaß haben wollen, Kids, die es überall auf der Welt gibt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 16jährige Jennie, die erfahren muß, daß sie HIV-poitiv ist - und das, obwohl sie erst einmal mit Telly Sex hatte. Und ihn versucht sie nun während einer sonntäglichen Odyssee durch den Big Apple zu finden. Der nicht unumstrittene Fotograf Larry Clark dokumentiert - ohne jegliche Schönfärberei oder Stellungnahme - in seinem Regiedebüt in bester direct-cinema-Tradition den Alltag einer Gruppe von Skatekids. Mit einem Minimalbudget von rund 200.000 Dollar inszeniert, bis auf Chloe Sevigny als Jennie mit Laien besetzt und auf einem Drehbuch des erst 19jährigen Harmony Korine basierend, ist 'Kids' - das Porträt einer verlorenen Jugend - einer der schonungslos offensten Filme der letzten Jahre.