1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich
Kundenbewertung: 5 von 5
„Kickboxer der Master“ (11.07.2009)
Story: Hoho was für ein Film, man weiss gar nicht worum es geht. Aber ich versuche es mal. Also in China so Mittelalter rum gibt es einen Killer, der seine Hand in einer Lederhülle mit Kette rumträgt. Also die Hand ist noch angewachsen, es ist auch nichts besonders an ihr, eben ne ganz normale Hand, doch immer wenn er kämpft, zieht er die Lederhülle aus und kämpft mit seiner ganz normalen Hand. Dieser Killer (er ist der gute) wird von Mausezahn beauftragt die Tochter seines Onkels dessen Bruders wiederzufinden. Die Tochter hat ein Muttermal auf dem Arm, woran er sie erkennen soll. Also läuft unser Killer los, verprügelt alle und reisst allen Damen die Ärmel runter. Und endlich findet er Marget, die jetzt Cindy heisst. Doch sie wird vom Bösen Ma festgehalten, welcher aber der Onkel ist, doch der böse Wang will sie auch haben die Cindy, weil weil äh nun er will sie einfach haben. Doch das ist nicht die ganze Geschichte. In der relativen Neuzeit. Sehen wir den Ausländer Tom (in China) der sich mit dem französischen Händler anfreundet, welcher aber böse Geschäfte mit Jungfrauen macht, die Vincent, ein Typ im Anzug haben will. Doch der Franzose will nicht mehr liefern, also wird der Kampf in den Ring gebracht mit dem Ultrafighter Musklejoe (der Typ aufm Cover) Doch die Geschichte um Tom endet noch nicht nach dem Ringkampf, Vincent will immer noch seine 50 Jungfrauen, doch nun gibts haue. Die nächste Geschichte dreht sich um einen Krieger, wieder im Mittelalter, der sich mit einer Kungfukriegerin zusammen tut und gegen bunte Turbanninjas kämpft, die vom Konsul geschickt worden sind um die Tochter, die Kriegerin wieder zurück zu gewinnen. Aber das will die Tochter nicht und auch der Krieger nicht, also gibts haue. Die Stories werden aber nicht nacheinander präsentiert, sondern alle 5 Minuten wechselt die Szene zu einem anderen Charakter und der Regisseur will uns glauben machen, dass die Stories zusammenhängen, was sie aber nicht tun. Ob die Stories auch so stimmen, wie ich es hier beschrieben habe weiss ich selber nicht so genau, also vielleicht weiss jemand ja um was es hier wirklich geht bzw, hat mehr Durchblick.
Extras: Trailer
Bild/Ton: Das Bild variert je nach Storyline, von schwammig bis unscharf. Der Ton ist auch nicht besser, aber immerhin nicht allzu vermurkst.
Fazit: Oh Mann, man muss schon genau aufpassen, bei diesem Film, sonst kapiert man gar nichts. Dummerweise sind die Stories nicht nur blöd, auch die Synchro ist schrott. Ich könnte schwören das Killer am Anfang von einer Frau gesprochen wurde, die Dialoge erinnern an Kung Pow, doch ohne den Witz. Die Schauspielkunst ist fürn Ar... und die Damen sind dermassen geschmickt, dass ich mir nicht immer sicher war, ob es auch wirklich Damen waren. Auf der Verpackung steht uncut fight collection Kickboxer the Champion. Zuerst einmal heisst der Film Kickboxer the Master und nix mit Champion, eine Collection bekommt man tatsächlich, nämlich 3 oder 4 Filme in einem zusammengeschnitten. Ob das ganze Uncut ist oder nicht, ist vollkommen egal auch die FSK 18 Freigabe ist nicht zu erklären. Weder gibt es nackte Haut, ausser man findet Arme höchst anregend (wegen dem Ärmelrunterreissen) noch gibt es Blut, keinen Tropfen. Die Dialoge können auch nicht zum Uncut beigetragen haben, denn die sind ohne Schimpfwörter. Was also ist hier Uncut? Die Story kann es jedenfalls nicht sein, die ist ja wie bereits gesagt saumässig geschnitten. Wer sich an den Ninjafilmen von Godfrey Ho erfreute, der hat hier ein weiteres Meisterwerk der chinesischen Recycelfilme vorliegen. Der Film ist übrigens nicht von Godfrey. 5 Sterne für dieses dreistige Werk, da man keine minus Sterne geben kann.