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Kundenbewertung: 3 von 5
„Mars Zombies greifen an“ (14.12.2010)
Story: Wir schreiben das Jahr 2176, ca. 640000 Erdenbewohner haben sich auf dem Mars angesiedelt. Sie arbeiten nun in Minen, doch auch Verbrecher hat zum Mars gezogen. Eine Polizeibahneskorte soll nun einen dieser Kriminellen aus einer Stadt abholen und ihn zum Gericht bringen. Als Team (3 Frauen, 2 Männer) in der Stadt ankommt finden diese sie leer vor. Im Salon hängen Leichen von den Wänden und im Krankenhaus siechen Selbstverstümmlungopfer dahin. Alle Wachen sind fort, nur noch die Kriminellen befinden sich in ihren sicheren Zellen im Gefängnis. Die Kommandeurin geht mit die blonden Lieutenantin auf Kundschaft, sie werden getrennt und der Sergeant folgt der Kommandeurin, kann aber nur noch ihren Kopf finden. Was er aber findet, sind Zombies, die allen Überlebenden den Kopf abhauen. Er schafft es mit drei Überlebenden zurück zum Gefängnis. Doch die 3 sind Kriminelle Freunde vom fiesesten ultrahärtesten Insassen des ganzen Mars. Das Team lässt die Gefangenen aus ihren Zellen raus und nach dem Wer ist hier der Stärkste Spiel raufen sie sich zusammen. Sie haben nur eine Chance, sie müssen den Zug erreichen. Doch eine der Insassen ist keine Kriminelle, sondern eine Doktorin, die etwas furchtbares gemacht hat und uns nun erzählt, das die Ur-Zivilisation des Mars Rache will, die Geister der ehemaligen Krieger übernehmen die Körper der Menschen. Weshalb man die Zombies nicht so einfach töten kann, denn dann übernehmen sie deinen Körper.
Extras: Trailer, Making ofs (3x), Kommentare, Filmografien
Bild/Ton: Der Ton ist recht gut, deutsch und englisch DD 5.1. Das Bild ist ok, leider gibt leichte Schwächen bei den dunklen Szenen, und da der Film nur nachts gedreht wurde hat man die ganze Zeit ein leichtes Hintergrundrauschen, es ist zwar nicht sonderlich stark aber doch auffällig. Das Bild liegt in Widescreen 16:9 (2.40:1). Unteritel gibt es in englisch, deutsch, hindi, türkisch und einen englischen für Hörgeschädigte.
Kritik: Sonderlich gut ist der Film nicht, dafür hat der Film zuviel "Hip Hop" Getue. Ice Cube war meiner Meinung nach eine totale Fehlbesetzung. Zu erst spielt er den kleinen Dieb und plötzlich ist er der Chef einer ganzen Bande. Doch auch die anderen Schauspieler sind nicht viel besser, was aber wohl zum einen an der Direktion und zum anderen an den Dialogen liegt. Welche hauptsächlich nach dem Prinzip "Wir sind alle voll cool" gestalten sind oder sich um sexuelle Anspielungen drehen. Die Regie ist zu dem auch nicht besonders gut, ich meine ja nur, dies sind Polizisten, Topausgebildete Spezialsoldaten und sie marschieren in ein Stadt, die eigentlich voll und belebt sein soll, nun aber leer ist, einfach so gemütlich rein, das gleiche dann noch bei der Auskundschaftung, wo sie schon von den Leichen und Zombies wissen, mitten auf der Strasse unterhalten sie sich über sexuelle Anspielungen und achten überhaupt nicht auf die Umgebung. Und was um alles in der Welt ist das für eine Sprache der Marisaner HABBLBLBLBLBLBLBAHALBALBAL rufen die immer, konnte die nicht wenigsten normal Schreien wie Zombies oder wenigstens eine vernüpftige Sprache erfinden, aber nein stattdessen klingen sie wie Kleinkinder. Die Story an sich hatte durchaus potential läuft aber stattdessen so ab, Polizisten untereinander - jeder will der coolste sein, dann - Kriminelle und Polizisten streiten sich, jeder will der coolste sein, nun alle raufen sich zusammen um die Bedrohung auszuschalten bzw. zu fliehen. Die Freigabe ab 18 ist zurecht, es gibt jede Menge Splatterszenen und an Abgetrennten Köpfen und Gliedmaßen wurde nicht gespart, die Effekte sind auch durchaus gelungen. Die Extras sind recht gut, die Dokumentationen interessant, die Kommentare ok.