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Beschreibung von Jane Austen's Emma
Beschreibung 1:
"Schön, klug und reich, mit einem gemütlichen Zuhause und einem glücklichen Wesen schien Emma Woodhouse mit einigen der erfreulichsten Vorzügen des Daseins gesegnet zu sein..."
Mit diesen Worten beginnt Jane Austen ihren fünften Roman und man erwartet nach diesem Auftakt und den so beschriebenen Vorzügen der Heldin eigentlich keine großen Konflikte mehr für Emma. Wäre da nicht dieses kleine Wörtchen "schien". Denn durch die sorgenfreien
Umstände ihres Lebens und die zu nachsichtige Erziehung durch ihren Vater und ihre Erzieherin meint Emma, für ihre Mitmenschen Schicksal spielen zu können. Nur einer wagt es, sie in ihrem Tun zu kritisieren: Mr. Knightley, ein Freund der Familie, der Emma seit Kindesbeinen kennt.
Natürlich haben ihre "Kuppeleien" nicht den erwünschten Erfolg, sondern führen stattdessen zu unerwünschten Heiratsanträgen auf der einen und gebrochenen Herzen auf der anderen Seite. Dabei ist Emma nicht einmal in der Lage, in ihrem eigenen Herzen zu lesen. Sie hält
sich für immun gegen die Liebe und hat ihr Herz doch längst verloren. Erst, als alles zu spät zu sein scheint, erkennt sie ihre eigene Unvollkommenheit, aber auch ihre wahren Gefühle.
Beschreibung 2: Langfassung: 107 Min.
Internationale Fassung: 94 Min.
"Schön, aufgeweckt und reich, bei einem sorgenfreien Zuhause und einem glücklichen Naturell war Emma Woodhouse offenbar mit einigen der erfreulichsten Vorzüge des Daseins gesegnet und hatte beinahe einundzwanzig Jahre fast ohne jeden Anlass zu Kummer und Verdruss auf dieser Welt verbracht"
So beginnt der Roman "Emma" und verrät damit auch gleich das Thema. Das Wörtchen "offenbar" enthüllt, dass Emma sich für vollkommen hält und damit ist auch schon ihr größter Fehler benannt. Weder ihr hypochondrischer Vater noch ihre nachgiebige Erzieherin haben an diesem Fehler etwas ändern können. Nur Mr. Knightley, der Schwager von Emmas großer Schwester Isabella, ist nicht blind für ihre Fehler. Und da er sich mit Kritik nicht zurückhält, gibt es manches Streitgespräch zwischen ihm und Emma.
Emma meint eine besondere Gabe zu haben: sie hält sich für begabt, die passenden Ehepartner auszusuchen und diese dann auch zu verkuppeln. Sie selbst möchte jedoch nicht heiraten. Und ihr erster Erfolg ist die Hochzeit ihrer Erzieherin Miss Taylor mit Mr. Weston. Daher fühlt sie sich berufen, auch Mr. Elton, den Pfarrer, zu verkuppeln. Und schon bald hat sie auch eine Braut gefunden: die geheimnisumwitterte Harriet Smith. Emma ist überzeugt, dass ihre neue Freundin die uneheliche Tochter eines Gentleman ist und damit ebenbürtig für Mr. Elton. Und der einfache Farmer Martin, der Harriet heiraten will, ist bei weitem nicht gut genug. Dabei übersieht sie leider völlig, dass ihre Bemühungen um Mr. Elton von diesem missverstanden werden, was zu einem höchst unerwünschten Heiratsantrag von Mr. Elton führt. Beleidigt durch Emmas Ablehnung heiratet Mr. Elton eine wohlhabende, aber niveaulose Frau aus Bath. Harriet ist zutiefst unglücklich und Emma fühlt sich sogar einen Augenblick lang schuldig.
Zu dieser Zeit tauchen zwei neue Personen im engen Kreis von Highbury auf: Jane Fairfax und Frank Churchill. Jane Fairfax ist die Enkelin des verstorbenen Pfarrers. Ihre Großmutter und ihre Tante, die Bates, leben jedoch noch immer in Highbury, wenn auch unter ärmlichen Verhältnissen. Frank Churchill ist der Sohn von Mr. Weston und er und Emmas ehemalige Erzieherin haben schon längst ihrerseits Hochzeitspläne für Emma und Frank Churchill geschmiedet. Emmas Beziehungen zu den drei Neuankömmlingen ist sehr unterschiedlich: zwischen ihr und Mrs. Elton ist es Abneigung auf den ersten Blick, Jane Fairfax ist unergründlich und verschwiegen, womit Emma nicht viel anzufangen weiß und mit Mr. Churchill fängt Emma an zu flirten.
Rezensionen zu Jane Austen's Emma
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