Beschreibung 1:
Die Frage drängt sich in den ersten Minuten auf: Was bringt einen Mann dazu, mitten in der Nacht in einem Gay-Club eine blutige Gewaltorgie anzuzetteln? Diese Szene bildet den Anfang des Films und gleichzeitig das Ende der Geschichte. Dazwischen liegt eine muntere Party, eine brutale Vergewaltigung und eine Irrfahrt durch das nächtliche Paris und die Halbschattenwelt von Nutten und Transvestiten.
Der à-la "Memento" im Rückwärtsmodus erzählte Skandal-Film von Gaspar Noe besticht mit Dramatik in Reinstform, brutaler Kameraführung und bestechenden Aktueren (Cassel, Bellucci). Eine echte Herausforderung für den Sehnerv... und die Magenwand.
Beschreibung 2:
Alex (Monica Bellucci), Marcus (Vincent Cassel) und Pierre (Albert Dupontel) möchten eine Party in der Innenstadt besuchen. Früher einmal hatten Alex und Pierre etwas miteinander, aber jetzt geht Alex mit Marcus. Auf der Party kommt es zum Streit zwischen dem Pärchen, und Alex verlässt die Party vor der Zeit, nur um draußen in einer Fußgängerunterführung brutal geschändet und halbtot geschlagen zu werden. Als Marcus und Pierre davon erfahren, jagen sie den Täter (bzw., wen sie dafür halten...) quer durch die Stadt bis in einen SM-Club, wo es zu einer dramatischen Auseinandersetzung kommt. Darsteller: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel Regisseur: Gaspar Noé
Beschreibung 3:
Irreversibel. Weil die Zeit alles zerstört. Weil bestimmte Taten nicht gut zu machen sind. Weil der Mensch ein Tier ist. Weil der Wunsch nach Rache ein natürlicher Impuls ist. Weil die meisten Verbrechen nicht bestraft werden. Weil der Verlust eines geliebten Menschen einen trifft wie ein Blitz. Weil die Liebe der Ursprung des Lebens ist. Weil Vorahnungen den Lauf der Dinge nicht ändern. Weil die Zeit alles aufdeckt. Das Schlimmste und das Beste.
Alex wird auf dem Heimweg von einer Party brutal vergewaltigt und misshandelt. Sie ist alleine nachhause gegangen ohne ihren Freund Marcus, von dem sie ein Kind erwartet und der nicht in der Lage ist, die zarten Gefühle, die zwischen ihnen bestehen, zuzulassen. Ohne Pierre auch, ihren Ex-Freund, der sie noch immer liebt. Was folgt, ist eine Jagd von Marcus und Pierre, getrieben von Verzweiflung und blinder Rache. Eine Irrfahrt durch die Nacht, die in einem Sado-Maso-Club der Schwulenszene mit einem Mord endet, der genauso sinnlos ist, wie die Tat an sich. Der Falsche wird gerächt, die Dunkelheit wird nicht vertrieben. Die Geschichte wird rückwärts erzählt, vom unfassbaren Dunkel ins alltägliche Licht, das uns nicht davor bewahrt, dass die Zeit alles zerstört.