Beschreibung 1:
Als Hans Epp aus der Fremdenlegion zurückkehrt, findet er sich in seiner Heimat nicht mehr zurecht. Seinen
Polizeidienst muss er quittieren, nachdem er sich mit einer Prostituierten eingelassen hat.
Dem gesellschaftlichen Abstieg folgt der private Ruin. Seine
Frau lässt sich mit einem anderen ein und demütigt ihn.
Daraufhin säuft sich Epp zu Tode.
Darsteller: Hans Hirschmüller, Irm Hermann, Hanna Schygulla
Regisseur(e): Rainer Werner Fassbinder
Beschreibung 2:
Hans Epp (Hans Hirschmüller) ist am Leben gescheitert: zu hohe Ansprüche seiner Mutter, die Fremdenlegion, der Polizeidienst. Nach zahlreichen Exzessen und Prügeleien verdient er sein Geld als Obsthändler. Verzweifelt versucht er seinen Platz in der Gesellschaft zur Zeit des Wirtschaftswunders der 50er Jahre zu finden und obwohl der Obsthandel floriert, gleitet Hans immer stärker in eine selbstzerstörerische Resignation ab ... "Daß Hans am Leben scheitert, ist im Wesentlichen auf das Verhalten von fünf Frauen zurückzuführen: Die Mutter, die ihren Sohn zwingt, weiter das Gymnasium zu besuchen, [...] was ihn dazu treibt, sich der Fremdenlegion anzuschließen. Eine junge, eigentlich recht nette Prostituierte [...] Seine große Liebe, die ihm [...] ihre Hand verweigert [...] Seine Frau, die [...] das, was gut und zart und frei an ihm ist, ignoriert und unterdrückt. Und letztlich seine Schwester, die [...] ihn liebt aber in einem entscheidenden Augenblick [...] nicht in der Lage ist zu begreifen. Hans stirbt, von Frauen allein gelassen. Er weiß, was er tut." Rainer Werner Fassbinder
Beschreibung 3:
s/w
Das Hans am Leben scheitert, ist im Wesentlichen auf das Verhalten von fünf Frauen zurückzuführen: Die Mutter, die ihren Sohn zwingt, weiter das Gymnasium zu besuchen, statt eine ehrliche Handwerkslehre zu machen, was er sich wünscht und was ihn dazu treibt, sich der Fremdenlegion anzuschließen. Eine junge, eigentlich recht nette Prostituierte, die Hans, als er wieder zurück und ehrlicher Polizist geworden ist, verführt, worauf Hans aus der Polizei ausgestoßen wird. Seine große Liebe, die ihm, der er mittlerweile Obsthändler geworden ist, durch Hinterhöfe zieht und ausschreit, da sie einen Mann mit diesem Beruf ihrem Vater nicht vorzustellen wagt. Seine Frau, die ihn nicht liebt, ihn spüren lässt, wie wenig Spaß sie mit ihm hat, ihn lediglich als Antriebsmaschine seiner Firma sehen möchte, das was gut und zart und frei an ihm ist, ignoriert oder unterdrückt. Und letztlich seine Schwester, die als einzige zu ihm hält, ihn liebt aber in einem entscheidenden Augenblick, als er kommt und ihre Hilfe braucht, dieses auch nicht in der Lage ist, zu begreifen. Hans stirbt, von Frauen zerstört und vom System allein gelassen. Er weiß, was er tut.