Beschreibung 1:
Der römische Feldherr Maximus soll Nachfolger von Kaiser Marcus Aurelius werden. Der eifersüchtige Sohn Commodus tötet daraufhin seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Ihm allein gelingt zwar die Flucht, kann seine Frau und seinen Sohn nicht mehr retten. Erst als Skalve, dann als Gladiator in einer fernen Provinz Rom's treibt ihn nur ein Ziel: Vergeltung an den Peinigern seiner Familie zu nehmen...
Beschreibung 2:
Meisterregisseur Ridley Scott hatte in den neunziger Jahren eine lange Durststrecke. Seine Filme "White Squall" und "G.I. Jane" waren künstlerisch und kommerziell ein ziemlicher Reinfall, so dass Kritiker meinten er hätte seine beste Zeit hinter sich. Aber dann fiel ihm das Drehbuch "Gladiator" von David Franzoni, ein Spezialist für historische Stoffe, in die Hände und er entschloß sich den Film zu realisieren, obwohl das Genre des epischen Sandalenfilms in Hollywood längst als todgeweiht galt.
Die Geschichte spielt im römischen Reich um 180 nach Christus. Der alte Kaiser Mark Aurel (Richard Harris) möchte einen Nachfolger für das Imperium bestimmen und entscheidet sich für den verdienstvollen Feldherrn Maximus (Russel Crowe), ohne das Geburtsrecht seines Sohnes Commodus (Joaquin Phoenix) zu berücksichtigen. Dieser ist darüber so aufgebracht, dass er seinen eigenen Vater ermordet und sich selbst zum Kaiser ausrufen läßt. Gegen Maximus und seine Familie verhängt er die Todesstrafe und läßt dessen Frau und seinen Sohn ermorden. Maximus kann sich seiner Hinrichtung entziehen, wird aber von Sklavenjägern gefaßt und an eine Gladiatorenschule verkauft. Der ehemalige Feldherr kann sich als Gladiator behaupten und hofft inständig, eines Tages die Gelegenheit zu bekommen, sich an Commodus zu rächen.
Die Geschichte erinnert in ihren Grundzügen an den großartigen Film "Der Untergang des Römischen Reiches", den Anthony Mann 1964 inszeniert hatte, bei dem auch ein verrückter Kaiser Commodus an die Macht gelangt, durch den Mord an Kaiser Mark Aurel.
Es ist beeindruckend, wie es Ridley Scott gelingt das römische Reich wieder zum Leben zu erwecken. Es sind vor allem die Bilder des antiken Rom die sich dem Zuschauer in Erinnerung halten. Vor allem die Kulisse im Kollosseum ist atemberaubend, als es zu den Galdiatoren-Spielen kommt. Wenn Maximus in der Arena kämpft sind wir gleichzeitig besorgt und fasziniert zugleich. Wir als Zuschauer nehmen Teil am Voyeurismus der römischen Besucher und werden somit Teil des Geschehens in der Arena.
In den Rollen des Maximus und Commodus konnte man die bis dato eher weniger bekannten Schauspieler Russel Crowe und Joaquin Phoenix gewinnen. Beide beeindrucken durch ihr markantes Schauspiel jeweils in den Rollen des Pro- und Antagonsiten. Russel Crowe konnte für die Darstellung sogar einen Oscar gewinnen. Für beide bedeutete die Rolle der Durchbruch in ihren Karrieren.
Der Film war bei Publikum und Kritikern gleichermaßen erfolgreich. Er räumte weltweit sämtliche Filmpreise ab.
Historische Anmerkungen: Die Figur des General Maximus ist rein fiktiv und die Ermordung Mark Aurels durch Commodus ist bloße Behauptung. Auch dass Aurel versucht haben soll die Republik wieder zu installieren ist natürlich falsch. Allerdings befand sich der historische Commodus wirklich über hundert mal in der Arena und kämpfte als Gladiator(!) gegen bewaffnete Gegner, die aber wahrscheinlich handverlesen waren. Seine Schwester Lucilla hatte Jahre zuvor tatsächlich einmal versucht, durch eine Verschwörung, ihn von der Macht zu trennen. Sie fiel seiner Vergeltung zum Opfer. Commodus selbst wurde schließlich während einer weiteren Palastintrige, durch die Hand seines eigenen Trainers, erwürgt.
Auf der DVD ist ein guter Audiokommentar mit dem Regisseur, der unter anderem auf Details des Drehbuchs und des Schnitts eingeht.
Beschreibung 3:
Der große römische General Maximus (Russell Crowe) hat die Legionen auf dem Schlachtfeld wieder einmal zum Sieg geführt. Nach gewonnenem Krieg, träumt Maximus von zu Hause und möchte nur noch zu seiner Frau und seinem Sohn zurückkehren. Der im Sterben liegende Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) jedoch hat noch eine Aufgabe für den General - er soll seine Macht übernehmen. Eifersüchtig auf Maximus - Gunst beim Kaiser befiehlt der Thronfolger Commodus (Joaquin Phoenix) dessen Hinrichtung - und die seiner Familie. Maximus entkommt knapp dem Tod, wird in die Sklaverei gezwungen und zum Gladiator für die Arena trainiert, womit seine Berühmtheit wächst. Jetzt ist er nach Rom gekommen und beabsichtigt, den Mord an seiner Frau und seinem Sohn zu rächen, indem er den neuen Kaiser Commodus tötet. Maximus ist sich bewusst, dass nur der Wille des Volkes stärker ist als die Macht des Kaisers, und er weiß, dass er seine Rache nur erlangen kann, wenn er der größte Held des Kaiserreichs wird.
Beschreibung 4:
Im antiken Rom schreibt man das Jahr 180 nach Christus. Der siegreiche General Maximus ist der Liebling des Kaisers Marcus Aurelius, und der Herrscher will den mutigen Kriegsherren sogar zu seinem Nachfolger bestimmen. Seinem eigenen Sohn Commodus, der sich mit Vorliebe an grausamen Gladiatorenkämpfen ergötzt, traut der Kaiser das schwierige Amt nicht zu. Als der machtbesessene Commodus das erfährt, tötet er seinen Vater und lässt sich selbst zum Caesaren krönen. Er verstößt Maximus vom Hof und befiehlt seinen Tod. Maximus gelingt die Flucht, und er kann sich in seine Heimat durchschlagen, wo er nach Jahren blutiger Schlachten endlich seine Frau und seinen Sohn wiedersehen will. Doch Commodus Schergen kamen ihm zuvor und töteten seine Familie. Maximus selbst wird festgenommen und als Sklave verkauft. In einer Gladiatorenschule lernt er die grausame Kunst des Schwertkampfs, um schließlich als Gladiator nach Rom zurückzukehren. Er bleibt unerkannt und wird schnell zum Liebling der Massen. Allein der Wille zur Rache gibt ihm die Kraft, in der Arena Tag für Tag sein Leben aufs Spiel zu setzen. Der ungeschlagene Kämpfer kennt nur ein Ziel: Den Tod des Kaisers und seiner Familie zu rächen!