Beschreibung 1:
Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba die Todesstrafe. Sie flieht nach Deutschland. Im Frankfurter Flughafenlager wird ihr Asylantrag abgelehnt. Durch den Selbstmord eines iranischen Flüchtlings (Navid Akhavan) eröffnet sich ein verzweifelter Ausweg - sie nimmt seine Identität an. Als Siamak Mustafai wird sie in die schwäbische Provinz umgesiedelt. Sie kommt aus der Metropole Teheran, kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet. Sie spricht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Ihre Arbeitskollegin Anne (Anneke Kim Sarnau) findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen. Sie riskiert alles und offenbart ihr Geheimnis. Das Glück scheint zum Greifen nah ...
Beschreibung 2:
Fremd in der schwäbischen Provinz: bewegender Film mit Jasmin Tabatabai. Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Sie flieht nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen (Navid Akhavan) eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung. Die kultivierte Großstädterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff in der schwäbischen Provinz. Dort lernt sie Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden ... Mit "Fremde Haut" gelang der Regisseurin Angelina Maccarone ein bewegender und einfühlsamer Film über eine Frau und ihren Willen zur Selbstbehauptung in einer feindlichen Umwelt. Jasmin Tabatabai war für ihre Rolle des Siamak für den deutschen Filmpreis 2006 nominiert. In Iran ist "Fremde Haut" verboten.