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Kundenbewertung: 4 von 5
„the war at home“ (15.08.2010)
Story: Dave, Vater von 3 Kindern hat es nicht leicht. Er muss seine hübsche Tochter Hillary vorm Sex beschützten, Larry hat homosexuelle Tendenzen, will aber eigentlich ein Freundin haben und sein jüngster Mike spioniert gerne. Seine Frau Vicky kommandiert ihn herum, ist sie doch genau so gestresst von den Kindern. Das Haus der Familie entwickelt sich zum Schlachtfeld.
Episoden:
1. Alles nervt - Hillarys Mitschüler will "französisch" mit ihr lernen.
2. Nacht im Internet - Dave hat Cybersex
3. Rate mal, wer zum Grillen kommt - Dave ist rassistisch
4. Keiner kann kiffen - Dave findet sein Marihuana nicht und verdächtig die Kinder
5. Ich bin nicht schwul - Larry nimmt am Schulmusical teil.
6. Große Dinger - Hillary will Brustimplantate
7. Wer schläft mit mir? - Hillary will Sex, Dave nicht
8. Kein Kater wird verschont - Alkoholprobleme in der Familie
9. Das Imperium haut zurück - Dave versohlt Larry, Larry haut ab
10. Liebe nur durch Trieb? - Oma hat einen neuen Freund
11. Karriereleiter rauf..- Vicky will einen neuen Job
12. Wer hatte denn nun Sex mit wen? - Vickys Freundin hatte Sex mit Dave und Vicky, Dave fürchtet um die Ehe
13. Karriereleiter runter - Vicky kündigt ihren neuen Job
14. Baby, Buchstaben und Blamagen - Vicky will ein Baby, Larry nimmt am Buchstabierwettbewerb teil
15. Die Leiden de jungen Mike - Mike spielt Depressionen vor und muss zum Doktor.
16. Ist ein Gynäkologe auch nur ein Mann? - Daves Schulfreund, der Frauenheld ist Gynäkologe, Vicky und Hillary seine Patienten.
17. Das verflixte 17. Jahr - Dave hat Egoprobleme und fühlt sich alt
18. Religiöse Mündigkeit für Mutige - Mike will seine Bar-Mizwa, muss dafür aber Blut lassen.
19. Lust auf Scheidung? - Hillary hat sich verletzt, die Eltern streiten sich
20. Führerschein oder nicht...? - Hillary und Dave fahren Auto, Dave ist betrunken
21. Bloß weg! - Larry bekommt seine Tickets für Ice Ballett nicht von Vicky und haut ab.
22. West Palm Beach Story - die Familie fliegt zum Opa. Opa und Dave streiten sich, Familie fliegt zurück.
Extras: Gag reel (nicht wirklich lustige Versprecher u.ä), Making of
Bild/Ton: Der Ton ist in deutsch, englisch, italienisch jeweils DD 2.0. Der englische Ton ist relativ gut, es gibt einen leichten Hall aufgrund der Studioproduktion. Der deutsche Ton ist nicht gut, die Stimmen passen nicht zu den Charakteren und auch nicht zum Film, Studioproduktion stark hörbar (es hört sich an, als wären die Schauspieler in dem einen Raum, und die Stimmen in einem anderen), nicht lippensynchron und teils monotone Stimmen. Italienisch ist ähnlich dem deutschen, aber leicht besser. Das Bild ist ok. In widescreen ohne gorbe Fehler, allerdings nur TV-Qualität.
Fazit: Die Serie ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da nahezu kein liebes Wort fällt oder ein normaler Dialog stattfindet. Stattdessen streiten sich alle Familienmitglieder unaufhörlich. Doch genau das ist der Sinn der Serie, Familienstreit deluxe (wozu deluxe, hätte nicht die englische Übersetzung gereicht?!) oder the War at Home (der Krieg zu Hause) ist eine Streit Serie. Der Zuschauer sieht darum auch nur die Konflikte innerhalb der Familie. Humor bringen, meiner Meinung nach jedoch nur die Nebendarsteller rüber - Larry, Hillary, Mike, Vicky in dieser Reihenfolge. Michael Rapaport alias Dave ist jedoch nicht lustig und als Larry seinem Vater in Episode 9 eine knallt, ist der Jubel gross. Trotzdem gerade weil Dave nicht lustig ist und die anderen durch ihr Verhalten den Humor stark heben erhält der Charakter Daves einen Sinn, nämlich den des Feindes.
Nachdem man sich nach den ersten 2-3 Episoden an den etwas anderen Sprachstil gewohnter Comedy Serien gewöhnt hat, erkennt man den Witz der Serie und dessen Unterhaltungswert. Beides ist sehr hoch und hebt sich gerade durch die Andersartigkeit gegenüber den 08/15 Comedy Serien des amerikanischen TVs deutlich ab, zum positiveren.
Die Extras sind nicht sehr gelungen, zum einen ist da das Gag reel (welches wie bei nahezu allen Gag reels) nicht lustig ist, zumindest nicht für den Zuschauer. Das Making of ist furchtbar.Es ist ein Zusammenschnitt von Interviews und Episodenszenen. Die Interviews jedoch ein Hochleben auf die Darsteller und insbesondere auf die Autoren darstellen. Über die Serie selbst erfährt man fast gar nichts, nur das die Darsteller, Autoren, Produzenten genau die richtigen waren und es keine besseren gab blablablaba usw.
Die 3 DVDs selber kommen in zwei Hüllen, welche umgeben von einem Schuber sind. Beides ist nicht sonderlich hochwertig oder stabil, besonders das Rückenteil des Schuber hätte etwas kräftiger sein können, die Schuberseiten sind jedoch von stabiler Dicke.
Die Serie ist nur zu empfehlen, leider wurde sie bereits nach der 2. Staffel abgesetzt.