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Beschreibung von Fabrik der Offiziere
Beschreibung 1: Dies ist die Geschichte eines einfachen deutschen Oberleutnants namens Karl Krafft. Er ist einer von vielen Offizieren, auf den ersten Blick fast ein deutscher Durchschnittsmensch. Und es ist eine Studie von Männern, die Krieg als ihr Handwerk gelernt haben. Kraffts Geschichte beginnt an dem Kriegsschauplatz, dessen Name für die Soldaten des Zweiten Weltkriegs unvergesslich bleiben wird: Stalingrad. Im Winter 1942 wurde Stalingrad für die Deutschen zum Trauma dieses Krieges. Noch nie war eine der Elitearmeen im Fronteinsatz unterlegen, noch nie waren so viele deutsche Soldaten von der öden Weite eines gegnerischen Landes aufgesogen worden. Stalingrad war für das Dritte Reich der Anfang vom Ende. Februar 1944. Oberleutnant Krafft, der durch Zufall Stalingrad überlebt hat, ist als Spezialist für Infanterietaktik an die Kriegsschule 5 nach Bayern versetzt worden. Er gerät hier sofort in das konfliktträchtige Spannungsfeld von überholter deutscher Soldatentradition und der bösartigen täglichen Praxis des nationalsozialistischen Systems. An der Kriegsschule, wo noch bis Ende März der 16. Kriegsoffiziersnachwuchslehrgang abgehalten wird, stehen sich Front erfahrene Offiziere und Etappenschweine gegenüber, um Fähnriche zu Offizieren und letztem Kriegsfutter auszubilden. Als während einer Sprengübung ein junger Leutnant ums Leben kommt, glaubt Generalmajor Modersohn (Thomas Holtzmann) nicht an einen Unfall. Er betraut Oberleutnant Krafft (Manfred Zapatka) mit einem Geheimauftrag: "Finden Sie den Mörder!" Krafft weiß, dass die Wahrheit, um die es ihm geht, eine gefährliche Wahrheit ist... Regisseur Wolf Vollmar drehte 1988 in Prag das Remake des Klassikers von 1960. Die Romanvorlage von Hans Hellmut Kirst war ein internationaler Bestseller und erschien in 28 Ländern der Erde. Der Film ist zeitgemäßer denn je: Meinungsdiktatur, Mobbing, fehlende Zivilcourage allerorten, und dann kommt ein einfacher Mann, ein kleiner Offizier, der mit bohrender Selbstverständlichkeit die Wahrheit ausspricht und handelt. Wünschenswerte Tugenden, an denen es heutzutage leider allzu oft mangelt.
Beschreibung 2:
Sommer 1944. Auf einer Heereskriegsschule irgendwo in Deutschland werden am laufenden Band Offiziere für die Front ausgebildet. Das bunt zusammengewürfelte Korps der Ausbildungsoffiziere spiegelt die verschiedenen Charaktere des untergehenden Dritten Reiches wider. Kommandeur der Lehrgänge ist Major Frey (Karl John), ein aalglatter Opportunist. Ihm unterstehen der brutale Hauptmann Katers (Peter Carsten), der intellektuelle Hauptmann Feder (Horst Frank), der dekadente Schwächling Hauptmann Ratshelm (Erik Schumann) und Oberleutnant Krafft (Helmut Griem), der mit seiner unverblümten Wahrheitsliebe leicht bei seinen Vorgesetzten aneckt. Alle überragt - wortkarg und undurchsichtig - der Kommandeur der Schule, Generalmajor Modersohn (Carl Lange). Als bei einer Pionierübung der junge Oberleutnant Barkow von einer Sprengladung zerrissen wird, leitet Oberleutnant Krafft die Untersuchung des Unfalls. Bald entdeckt er, dass er einem vorsätzlichen Mord auf der Spur ist...
Rezensionen zu Fabrik der Offiziere
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