Beschreibung 1:
Deutschland 1943. Nur einen Tag nach seiner Hochzeit mitten im Bombenhagel muss Hermann Braun zurück an die Front. Seine frisch angetraute Frau Maria schlägt sich als Bardame durch. Hermann bleibt nach Kriegsende unauffindbar und Maria beginnt eine Affäre mit dem
farbigen GI Bill. Als der heimkehrende Hermann die beiden überrascht, erschlägt Maria den Amerikaner. Hermann nimmt die Schuld auf sich und wandert für mehrere Jahre ins Gefängnis. Währenddessen verdingt sich Maria im Büro des unheilbar kranken Industriellen Oswald, der ihr für ihre
Zuneigung eine große Erbschaft in Aussicht stellt. Auf diese Weise will Maria für sich und Hermann eine neue Existenz aufbauen. Doch Hermanns Rückkehr nach Oswalds Tod wird nicht der erhoffte Beginn des lange aufgeschobenen Ehelebens...
Beschreibung 2:
1943 heiratet Maria Hermann Braun, der kurz darauf an die
Front gerufen wird. Nach Ende des Krieges gilt er als
vermisst, Maria nimmt eine Stelle als Bardame in einem
Club an, in dem sie den farbigen GI Bill kennen lernt.
Sie wird seine Geliebte, erschl? ihn aber, als sie vom
heimkehrenden Hermann ?rascht werden. Hermann nimmt die
Tat auf sich, sitzt eine Gef?nisstrafe ab, w?end Maria
in der Firma des Unternehmers Karl Oswald Karriere macht.
Nach dem Tod Oswalds kehrt Hermann zu Maria zur?
Darsteller: Hanna Schygulla, Klaus L?sch, Ivan Desny
Regisseur(e): Rainer Werner Fassbinder
Beschreibung 3:
Während eines Bombenangriffs 1943 heiraten Hermann Braun und das Mädchen Maria im Eilverfahren. Ihre Flitterwochen dauern nur eine Nacht, dann muß er wieder an die Front. Maria wartet. Mit Schwarzmarktgeschäften schlägt sie sich durch. Ihr Mann gilt als verschollen, später als tot. Nach dem Krieg arbeitet Maria bei den Amerikanern. Sie lernt Bill kennen, einen schwarzen GI. Sie ziehen zusammen. Eines Abends steht ihr totgeglaubter Mann vor der Tür. Es kommt zum Streit. Im Affekt erschlägt Maria ihren Liebhaber. Hermann Braun geht für sie ins Gefängnis. Maria will nur noch für ihn leben, eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Als Geliebte eines Industriellen macht sie im Wirtschaftswunder Karriere. Doch als Hermann 1954 entlassen wird, ist es für beide zu spät.
"...voll von Widerspruch, Lebendigkeit, Witz und Genauigkeit in der Figurenzeichnung - ein exaktes Abbild von Deutschland im Nachkriegswinter und im Wirtschaftswunderfrühling." (Der Spiegel)
"Die Ehe der Maria Braun ist einer der erstaunlichsten Filme Fassbinders." (Frankfurter Rundschau)