Beschreibung 1:
14 Episoden: - Pilotfilm "Berlin, Herzogstr. 36" - Hannelores Führerschein - Eberhards Gesundheit - Hannelores Mahagoni - Eine nette Überraschung - Uschis Baby - Ein Auto für Sizilien - Ratschläge einer Freundin - Katzen lieben Baldrian - Silberhochzeit - Heinz in der Klemme - Sport ist gesund - Käthes Küche - Schöne Aussichten
Beschreibung 2:
Die Wicherts von nebenan", das sind Geschichten aus dem Alltag einer Drei-Generationen-Familie, ihren Alltagssorgen, liebenswerten Schrullen und Eigenarten. Doch irgendwie klappt es bei den Wicherts immer - sie sind eine Familie, in der Vertrauen und gegenseitige Liebe
eine grosse Rolle spielen.
Im Mittelpunkt der Familie stehen Mutter Hannelore (Maria Sebaldt), die immer Rat und Trost weiß, jedoch nicht nur ihren Mann Eberhard (Stephan Orlac), einen - als ehemaliger Schreinermeister - zupackenden und praktischen Menschen, und Tochter Uschi (Anja Schüte) mit ihrem
Putzfimmel nervt. Die kapriziöse, aber patente Oma Käthe (Edith Schollwer) mischt sich gerne in alles ein und einer der beiden Söhne (Hendrik Martz und Jochen Schroeder) plant schon die vierte Wichert-Generation - für Trubel und Verwicklungen ist also gesorgt ...
Die ersten 14 Episoden:
1. Berlin, Herzogstr. 36 & Alles Verhandlungssache (Langfolge)
21.10.1986
Die Wicherts sind eine ganz normale Durchschnittsfamilie, die sich mit Allerweltsgeschichten - mal besser, mal weniger gut - durch den Alltag schlägt. Vater Eberhard ist Schreinermeister; er arbeitet seit 30 Jahren in einer mittelständischen Möbelfabrik und genießt dort eine
Vertrauensstellung. Mutter Hannelore betreibt im Keller des eigenen Hauses einen kleinen Getränkevertrieb und ist somit auch immer bestens über Neuigkeiten in der Herzogstraße informiert. Sohn Rüdiger lernt Maschinenbau, und "Nesthäkchen" Andreas, genannt Andy, soll
eigentlich Chirurg werden, liebäugelt jedoch damit, als Koch sein Geld zu verdienen. Außerdem wohnt noch Oma Käthe, die Mutter Eberhards, mit im Haus. Sie hat mit ihrer Rente zur Finanzierung des Eigenheims beigetragen, und somit haben es Hannelore und Eberhard auch geschafft, ein
Jahr vor ihrer Silberhochzeit, die letzte Rate der Hypothek an die Sparkasse zurückzuzahlen. Ein großer Tag!
Eberhard Wichert ist ein sehr gutmütiger Mensch. Deshalb "entwendet" er auch das Auto eines guten Freundes, damit dieser sich nicht in volltrunkenem Zustand ans Lenkrad setzt. Leider wird Eberhard dabei in einen Verkehrsunfall verwickelt: Und das ausgerechnet mit einem
Wagen der Polizei! Ohne Papiere sitzt Eberhard ganz schön in der Klemme; da nützen auch die gut gemeinten Beteuerungen seines Chefs Tenstaag, der sich zur Fürsorge verpflichtet fühlt, wenig. Dass Hannelore dann auch noch mit Umbauplänen für das Dachgeschoss ankommt,
verbessert Eberhards Stimmung keinesfalls, denn schließlich bedeutet dies wieder die Aufnahme eines Kredits bei der Sparkasse, was Eberhard unmöglich erscheint, da er ja noch obendrein für den Schaden am Auto seines Freundes aufkommen muss. Glücklicherweise möchte aber der
Filialleiter der Sparkasse auch eine kleine Gefälligkeit von Schreinermeister Wichert, sodass Hannelore die Verhandlungen ziemlich erleichtert werden.
2. Hannelores Führerschein
22.10.1986
Die Sorgen der Wicherts sind die Sorgen auch anderer Familien. Da gibt es vor allem Andy, den jüngsten Sohn, der noch nicht das Abitur bestanden hat und dessen Vorstellungen den Plänen seiner Eltern und besonders denen seiner Großmutter entgegenlaufen. Sie möchte, dass Andy
Chirurg werden soll. Er aber zieht Koch vor und bemüht sich jetzt schon um eine Stellung bei Monsieur Pierre. Aber seine Eltern wollen, dass er erst einmal das Abitur erreicht. Auch Eberhard Wichert wird sehen müssen, wie es im Betrieb weitergeht, und zwar in der Auseinandersetzung mit
seinem Golf spielenden Chef Teenstag. Dass Hannelore Wichert jetzt plötzlich in ihrem Alter den Führerschein machen will, liegt sicherlich an ihrem Streben, noch unabhängiger zu werden.
3. Eberhards Gesundheit
29.10.1986
Es geht nicht nur um Eberhards Gesundheit, wenn seine Frau Hannelore plötzlich die gesamte Familie auf Rohkost umstellt. Dass sich Andy und später auch Eberhard stillschweigend nicht daran halten, war vorauszusehen. So kommt es, dass Hannelore sehr schnell wieder zum deftigen
Braten zurückkehrt. Der Sorgen sind auch viele: Hannelore kümmert sich um ihren Nachbarn Alwin, der wegen Trunkenheit arbeitslos geworden ist. Eberhard findet ein Druckmittel, seinen Chef Teenstag davon zu überzeugen, dass Alwin der beste Buchhalter sei, den er haben könnte. Oma
nähert sich dem von ihr überhaupt nicht geschätzten Vater von Hannelore, und Andy hat eine Liebesbeziehung, über die sich die Eltern ein wenig Sorgen machen.
4. Hannelores Mahagoni
5.11.1986
Oma Wichert hat sich inzwischen voll und ganz in die Familie integriert, obwohl sie ihre etwas spinösen Eigenarten nicht ablegen kann. Ihre Vorliebe für Antiquitäten steckt auch Mutter Wichert an, aber nur so weit, dass sie ihre Suche auf "Sperrmüll" konzentriert. Eine Reise nach
Bremen bringt sie auf andere Gedanken. Eberhard hat den Auftrag, einen von Tenstaag inszenierten Kauf von Mahagoni wieder rückgängig zu machen. Dafür scheint Hannelore geeigneter zu sein.
5. Eine nette Überraschung
12.11.1986
Uschi von Strelenau, Rüdigers Freundin, erwartet ein Baby. Die Folge ist, dass sich ab sofort die Großfamilie Wichert um das "junge Glück" kümmert. Oma Käthe hegt sofort Zweifel, ob Uschis Eltern, die Grafen, zu einem Getränkevertrieb passen. Aber eines steht fest, Uschi
muss ein weißes Brautkleid tragen, und ihre Schwiegertochter Hannelore wird es nähen. Und wie jede Mutter, die zur Großmutter wird, macht sich Hannelore schon jetzt daran, die gut verpackten Babysachen ihrer Kinder für ihr Enkelkind herzurichten. Eberhard kommt tagelang nicht mehr
aus dem Keller, weil er an der alten Wiege bastelt. Opa Walter legt sich ständig mit dem allein stehenden Nachbar Meisel an, der sich mehr auf Wicherts Gelände herumtreibt als auf seinem eigenen. Große Aufregung herrscht, als Graf und Gräfin von Strelenau aufkreuzen, die in Sorge um
ihre Tochter Uschi sind. Doch dazu besteht kein Anlass, Hannelore und Eberhard haben die Situation fest im Griff.
6. Uschis Baby
26.11.1986
Rüdiger und seine Frau Uschi, die kurz vor der Niederkunft steht, haben es satt, schon frühmorgens von Mutter Strelenau mit einem Vitamingetränk geweckt zu werden. Sie mieten sich in einer nahen Pension ein, um dort ungestört bis zur Geburt ihres Kindes noch ein paar ruhige Tage zu
verbringen. In der Zwischenzeit laufen die Aktivitäten bei der Großfamilie Wichert auf Hochtouren: Oma Käthe hat in Eilauftrag ein Messingschild fertigen lassen mit der Aufschrift "Rüdiger Wichert von Strelenau". Alle Kunden des Getränkevertriebs sollen auf den ersten Blick den
"verbesserten" Lebensstandard erkennen. Die Wicherts wollen, dass auch der jungen Generation noch Platz in ihrem Haus findet. Andy muss sein Quartier im Keller beziehen. Große Ratlosigkeit herrscht allerdings, als die beiden Familien feststellen, dass das "junge
Glück" nicht auffindbar ist. Als sie schließlich das Schreien des Babys am Telefon vernehmen, ist die Freude riesengroß.
7. Ein Auto für Sizilien
03.12.1986
Klein-Katharina ist für ein paar Tage bei den Großeltern untergebracht. Nicht nur die Kleine hält Hannelore und Eberhard auf Trab, auch Walters und Käthes Plan, eine Reise mit dem Auto nach Sizilien machen zu wollen, versetzt die Wicherts in Aufregung. Die Familie reagiert skeptisch,
zumal Walter es stets strikt abgelehnt hat, ins Ausland zu reisen. Nur Andy ist stolz auf seine Großeltern. Walter hat ein "gediegenes" Auto erstanden. Eine sizilianische Fischsuppe in Bad Pyrmont lässt Käthe plötzlich keine Sehnsucht mehr nach Palermo verspüren. Auch ein
italienischer Stehgeiger, der Käthe schöne Augen macht, bringt große Verwirrung in den Reiseablauf. Zu Hause bei den Wicherts geht es keineswegs ruhiger zu: Oma "Schleswig", Gräfin von Strelenau, steht plötzlich vor der Tür und holt Klein-Katharina ab, um Oma Wichert zu
"entlasten". Gott sei Dank hat das Enkelkind eine sensible Verdauung, bei der nur Oma Wichert helfen kann.
8. Ratschläge einer Freundin
10.12.1986
Hannelore Wichert fühlt sich nicht gut. Sie versucht dies vor ihrer Familie zu verbergen, was ihr nur schwer gelingt. Auch Klein-Katharina braucht sie dringend, denn Rüdiger und Uschi machen ein Praktikum. Gerne würde sie jetzt mit ihrer Schwiegermutter reden, doch diese ist mit Walter auf
einer Reise in den Süden. Sie spricht mit Conny, der Wirtin ihres Vereinslokals, die sie zu einem Arztbesuch überredet. Alle sind um den "Motor" der Familie bemüht. Selbst Nachbar Meisel stellt über den Gartenzaun fest, dass Hannelore Wichert sich verändert hat. Hannelore
ahnt noch nicht, dass während ihres Krankenhausaufenthaltes Oma "Schleswig" im Hause Wichert viel zu tun bekommt.
9. Katzen lieben Baldrian
17.12.1986
Eberhard Wichert hat für mehrere Wochen den Boxer von Tenstaag in Pflege genommen. Uschi und Rüdiger bringen eine Terrierdame ins Haus, die sie auf der Straße in einem jämmerlichen Zustand aufgelesen haben. Diesen Familienzuwachs kann Hannelore noch verkraften, doch
verärgert ist sie über den Kater von Nachbar Meisel, der sich ständig in ihrem Asternbeet herumtreibt und von der Blumenpracht nur noch kärgliche Strunke zu sehen sind. Walter und Käthe finden die veränderten Verhältnisse nicht gut, zumal bei Walter im Urlaub eine Hunde-Allergie
festgestellt wurde und Käthe um ihre mitgebrachten Goldfische bangt. Als eines Tages Eberhard von gewissen Schulstreichen erzählt, hat Andy eine verrückte Idee, die er mit Connys Unterstützung schon bald in die Tat umsetzt.
10. Silberhochzeit
07.01.1987
Hannelore und Eberhard wollen bei ihrer Silberhochzeit allen Feierlichkeiten entgehen. Sie beschließen dorthin zu fahren, wo ihre Enkeltochter Katharina lebt, zur Oma in Schleswig-Holstein. Die kleine Pension scheint ihnen der geeignete Ort zu sein, um ein paar Tage auszuspannen. Da
Käthe der Meinung ist, dass Hannelore und Eberhard eine unauffällige Anpassung an den Lebensstil von Graf und Gräfin von Strelenau haben sollten, werden beide von ihr neu eingekleidet. Während Käthe und Walter zu Hause für Überraschungen sorgen, verleben die Wicherts vergnügte
Tage bei den von Strelenaus. Hannelore lernt von der Gräfin, wie man eine deftige Blutwurst zubereitet. Der Graf schmiedet mit Eberhard Pläne über Rüdigers Zukunft, denn ein tüchtiger Diplomingenieur wird schon lange in der Möbel-Union gebraucht. Keiner der Wicherts ahnt, dass die
"Harmonie" mit weiteren lieben Mitmenschen im Anmarsch ist.
11. Heinz in der Klemme
14.01.1987
Eberhard hat eine Bewährungsprobe zu bestehen. Heinz, sein bester Mitarbeiter in der Schreinerei, soll einige Kleinmaschinen gestohlen haben und wurde von Tenstaag fristlos gekündigt. Er kann es nicht glauben, dass sein Heinz, den er vom Lehrling auf "hochgepäppelt" hat, in
seiner Abwesenheit eine solche Dummheit begangen haben soll. Walther, ausgestattet mit kriminalistischem Spürsinn, hat da gewisse Ideen zur Aufklärung, die Eberhard überzeugen. Rüdiger führt während dessen mit Tenstaag geheimnisvolle Gespräche, die Andy sehr beunruhigen. Als
sich dann herausstellt, dass Heinz diese Werkzeuge nur mitgenommen hat, um einem gelähmten elternlosen Jungen und seiner Oma bei der Renovierung ihrer Wohnung zu helfen, kann Eberhard wieder aufatmen. Rüdiger hat in der Zwischenzeit ohne die angebotenen
"Beziehungen" von Tenstaag das Examen bestanden, und nun ist Uschi an der Reihe, ihre Prüfung abzulegen.
12. Sport ist gesund
21.01.1987
Hannelore und Eberhard hat das Sportfieber gepackt. Sie fahren Rad, joggen, Eberhard betätigt sich als Schwimmer, währenddessen Hannelore eifrig den Whirl-Pool benutzt. Selbst der Golfclub, in dem Tenstaag bereits seit Jahren verkehrt, ist vor ihnen nicht sicher. Dort treffen sie auch
auf Uschi und Rüdiger, die sich in diesen Kreisen bereits etabliert haben. Als Hannelore und Eberhard noch einen Bodybuilding-Kurs besuchen, kann Andy diese Sportbegeisterung nicht mehr teilen. Wo bleibt denn da ein geregeltes Familienleben? Ein Heimtrainer kommt in den Keller, damit
das Familienleben wieder überschaubarer wird. Auch für Rüdiger gibt es ein Problem zu lösen: Er muss sich zwischen einer Anstellung bei der Möbel-Union oder der Firma seines Schwiegervaters entscheiden.
13. Käthes Küche
28.01.1987
Tenstaag ist heilfroh, das Boticelli-Programm, das er über Jahre favorisiert hat, nun nicht mehr verkaufen zu müssen. Um neue Wege zu finden, ist die Firma dabei, ein Küchenprogramm zu entwickeln, das ohne Mühe an den Mann gebracht werden kann. Eberhard überrascht Tenstaag
eines Tages mit perspektivischen Zeichnungen, die eine gemütliche Wohnküche zeigen. Der Chef der Möbel-Union muss hier nicht lange rätseln: diese Küche ist Wicherts Küche. Einstimmig wird dieses überzeugende Küchenprogramm in die Fabrikation gehen. Ohne an dem
Produktionsentwurf beteiligt gewesen zu sein, gilt Eberhard großes Lob; eine finanzielle Zuwendung ist ihm gewiss. Er will dies mit seiner Familie feiern, doch Hannelore ist nicht aufzutreiben. Gerda, die streitsüchtige Freundin aus der "Harmonie", ist schwer erkrankt. Conny,
immer auf der Suche nach lieben Mitmenschen, sucht Freunde aus dem großen Kreis der Sangesfreunde, die tatkräftig helfen können. In der Zwischenzeit läuft die Werbung für "Käthes Küche" auf Hochtouren. Tenstaag braucht dringend eine ältere Dame, ein Model sozusagen,
das diese Küche in geeigneter Weise verkaufen kann. Diese Dame von Welt dürfte nicht schwer zu finden sein.
14. Schöne Aussichten
04.02.1987
Oma Wichert ist glücklich: Ihr Konterfei als Werbung für "Käthes Küche" hängt an jeder Litfasssäule. Eberhards kreative und praktische Leistungen in der Möbel-Union bleiben der Chefetage in Gütersloh nicht verborgen. Eines Tages wird er damit überrascht, das Werk in
Gütersloh, das ausschließlich Schulmöbel und fachbezogene Programme betreibt, zu übernehmen. Eberhard bittet um Bedenkzeit. Rüdiger ist für ein paar Tage in sein Elternhaus zurückgekehrt, um mit "seiner Familie" zusammen zu sein. Hannelore erkennt sofort, was es damit
auf sich hat und sieht auch hier in dieser Sache den "gewissen Punkt", auf den es ankommt. Walter bricht zusammen und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Nun muss sich Hannelore auch noch um Käthe kümmern. Als Eberhard seiner Frau nach reiflicher Überlegung
eröffnet, doch nach Gütersloh zu gehen, überrascht Hannelore ihren Mann ebenfalls mit einem konkreten Vorschlag. Sie wird die Gaststätte übernehmen, die sie beide so gerne nach der Gesangsstunde aufgesucht haben.