Beschreibung 1:
Raus wollen sie alle, ausbrechen, die Flatter machen, Erwachsene wie Jugendliche, auch Schocker und Richy. Die zwei halbwüchsigen Freunde haben es mit einer Realität zu tun, in der Misstrauen und Unterdrückung, Verzweiflung und Entbehrung den Alltag bestimmen und Auseinandersetzungen meist mit den Fäusten ausgetragen werden. Da ist es kein Wunder, dass Schocker versucht, sich als blinder Passagier auf einem Schlepper nach Italien zu verduften, und Richy davon träumt, einmal ein berühmter Pop-Star zu werden. Doch die Wirklichkeit holt sie immer wieder ein, bringt sie zurück in die zermürbende Atmosphäre ihrer Familie, treibt sie zu kleinen Gaunereien und stempelt sie in ihrem Milieu zu Kriminellen ab. Darsteller: Hans-Jürgen Müller, Jochen Schroeder, Adriane Rimscha Regisseur(e): Marianne Lüdcke
Beschreibung 2:
Marianne Lüdckes Dreiteiler nach dem gleichnamigen Roman von Leonie Ossowski erzählt die Geschichte der beiden Jugendlichen Richy (Richy Müller) und Schocke (Jochen Schröder), die mit ihren Familien in einer Obdachlosensiedlung am Stadtrand von Berlin leben. Probleme mit
den Eltern und Freunden sowie die Arbeitslosigkeit bestimmen ihren Alltag.
Raus wollen sie alle, ausbrechen, die "Flatter machen", Erwachsene wie Jugendliche, auch Schocker und Richy. Die zwei halbwüchsigen Freunde haben es mit einer Realität zu tun, in der Misstrauen und Unterdrückung, Verzweiflung und Entbehrung den Alltag bestimmen und
Auseinandersetzungen meist mit den Fäusten ausgetragen werden. Da ist es kein Wunder, dass Schocker versucht, als blinder Passagier auf einem Schlepper nach Italien zu verduften und Richy davon träumt, einmal ein berühmter Pop-Star zu werden. Doch die Wirklichkeit holt sie immer
wieder ein, bringt sie zurück in die zermürbende Atmosphäre ihrer Familien, treibt sie zu kleinen Gaunereien und stempelt sie in ihrem Milieu zu Kriminellen ab. Und während sich Richy immer mehr in dunkle Geschäfte verstrickt, immer einsamer wird, ist Schocker auf der Suche nach einer
Lehrstelle - ohne Erfolg, denn die Siedlung ist keine gute Adresse. Und wenn er auch manchen Rückschlag einstecken muss, findet er doch Halt in einer Beziehung zu einem Nachbarmädchen. So ist Richy die eigentliche bedauernswerte Figur, weil er völlig ins Abseits gerät und sich den
Umgang mit Menschen nur noch als eine Art Abrechnung für alles, was ihm zugefügt wurde, vorstellen kann.