Beschreibung 1:
Man erwartet sich etwas von diesem Film, was aber nicht wirklich erfüllt wird... Es handelt sich um einen Liebesfilm, der leider ziemlich platt im Plot ist. Ein junges Mädchen verliebt sich in einen 30 Jahre älteren Mann und eifert ihm ihr Leben lang nach. Bis sich herausstellt, dass dieser Mann selbst seit diesem Augenblick das Leben der jungen Geisha in seiner Hand hielt, es steuerte und ihr Schicksal lenkte.
Beschreibung 2:
Nach seinem erfolgreichen Musical "Chicago", das mit sechs Oscars ausgezeichnet wurde, wendet sich Choreograph und Regisseur Rob Marshall in seinem zweiten Kinofilm einem literarischen Stoff zu. Er adaptierte in einer unerhört aufwändigen Produktion den internationalen Bestseller von Arthur Golden "Die Geisha".
Chihio, ein Fischermädchen, wird von ihrer Not leidenden Familie an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft. Als Magd muss Chihio nicht nur hart arbeiten, sondern ist vor allem den Launen und Intrigen der Frauen ausgesetzt. Eines Tages spendiert ihr ein reicher Mann auf der Straße ein Eis. Von nun an weiß das Mädchen, dass es auch Geisha werden will, um diesem Mann einmal dienen zu dürfen. Und tatsächlich wird Chihio eines Tages in die Kunst der Geishas eingeführt und übt sich in Kalligrafie, Gesang, Tanz, Shamisen-Spiel und Konversation. Von nun an nennt sie sich Sayuri und ist bald die mächtigste und begehrteste Geisha von Kyoto. Doch ihr Traum von der großen Liebe scheint sich nicht zu erfüllen.
Wenn auch die Geschichte etwas zu melodramatisch, zu rührselig ist, so bietet Rob Marshalls neuer Film viel für das Auge: schöne Bilder in wunderbares Licht getaucht (Kamera: Dion Beebe), kunstvolle Kostüme, ein exotisch anmutendes Szenenbild mit viel Liebe zum Detail und - last but not least - mit Zhang Ziyi (House of Flying Daggers), Gong Li (Verführerischer Mond) und Michelle Yeoh (Tiger & Dragon) eine 1a-Besetzung. Wer sich mal "wegträumen" möchte in asiatische Sphären, wird begeistert sein; diejenigen, die sich mit japanischer Kulturgeschichte auseinandersetzen wollen, ist "Die Geisha" nicht zu empfehlen.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Engelisch, Deutsch für Hörgeschädigte
DVD-Extras: Dokumentationen, Bildergalerie
Beschreibung 3:
Das Schicksal einer Geisha in Japan.
Die opulente Literaturverfilmung nach dem Roman von Arthur Golden erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das von ihren armen Eltern an ein "Geisha-Haus" verkauft wird.
Mit seiner epischen Erzählweise fällt der Film angenehm in das amerikanische Erzählkino der 50er Jahre zurück. Der einerseits melodramatisch entwickelten Geschichte steht anderseits eine eher unterkühlte Zeichnung der Figuren gegenüber. So gelingt eine fein austarierte, ästhetische wie erzählerische Balance zwischen West und Ost. Es entsteht ein bildhaft zur Oper hin stilisiertes Japan mit wunderschönen Landschaftstotalen, kalligraphisch hingetupften Bildstrichen wie bei den Wölkchen der Lokomotive über der Talbrücke oder den pointistischen Farbklecksen der Kirschblüte.
So ist dies auch ein Film über Schönheit - und auch ein Film über die Macht der Blicke. "Eine Geisha kann einen Mann mit einem einzigen Blick aus dem Gleichgewicht bringen", heißt es in dem Film. Und dass die Inszenierung solche Gesichter, Gesten und Blicke ins Bild zu setzen vermag, verdient rundum das Prädikat "wertvoll".
Regisseur Rob Marschal zeigt mit durchaus kritischem Blick eine Gesellschaft, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht in der Lage ist, die Bevölkerung zu ernähren. Der Verkauf von Kindern und die quasi Leibeigenschaft von Dienstboten sind an der Tagesordnung. Konkurrenz und Wettbewerb bestimmen so das Verhältnis der angehenden Geishas untereinander. Daraus schlägt der Film auf dramaturgisch intelligente Weise Kapital.
Beschreibung 4:
Japan in den 30er Jahren. Die neunjährige Chiyo wird von ihrem Vater an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft. Dort durchläuft das kleine Mädchen die strenge Ausbildung zur Geisha. Sehr zum Missfallen der obersten und erfolgreichsten Schülerin des Hauses, Hatsumomo, die in der hübschen Chiyo ihre schärfste Konkurrentin sieht und ihr das Leben zur Hölle macht. Aus Chiyo wird schließlich Sayuri, die fortan den Reichen dient. So eröffnet sich dem Mädchen vom Lande eine Welt voller Privilegien, aber auch voller Neid und Intrigen.
Beschreibung 5:
Die Geschichte der kleinen Chiyo führt uns in die geheimnisvolle und exotische Welt Japans vor dem Zweiten Weltkrieg: Als Kind einer mittellose Fischerfamilie wird Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben zur Hölle macht, blüht Chiyo auf und entwickelt sich vom gewöhnlichen Hausmädchen zur legendären Geisha Sayuri. Die mächtigsten Männer Japans liegen der schönen und gebildeten Sayuri zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt... Ein mitreißend-romantisches Epos, das den Zuschauer mit überwältigenden Bildern in das ferne und faszinierende Japan entführt.