Beschreibung 1:
Auf einer kleinen Insel 1963. Eines Tages taucht dort Antoine, ein Veteran aus dem Algerienkrieg auf. Obwohl der Fremde von den Einheimischen argwöhnisch beobachtet wird, lässt er sich dort nieder und nimmt einen Job im Team der Leuchtturmwärter an. Dabei gewinnt Antoine nach und nach das Vertrauen von Yvon, dem Vorarbeiter des Leuchtturms "La Jument". Abe auch Yvons Frau Mabe ist nicht uninteressiert. Da kommt es in der Nacht zum 14. Juli zu einer leidenschaftlichen Begegnung zwischen ihr und Antoine.
Beschreibung 2:
1963, auf der abgeschiedenen Insel Ouessant im äußersten Westen Frankreichs, sind die Einwohner in ihrem gewohnten Lebensrythmus verhaftet. Yvon, einer der Arbeiter auf dem örtlichen Leuchtturm La Jument sitzt mit seiner Familie beim Leichenschmaus seines Schwiegervaters, der ebenfalls Leuchtturmwärter war. Da taucht ein Fremder in der Runde auf, Antoine, ein frisch ausgebildeter Leuchtturmwärter, der sich im Algerienkrieg die Hand verletzte und nun die freie Stelle einnehmen soll. Anfangs werden dem ruhigen Mann vor allem von der Leuchtturmmannschaft nur Feindseligkeiten entgegen gebracht, doch bald gewinnt er durch seine freundschaftliche und ruhige Art Yvons Vertrauen. Nicht nur Yvon wird Partei für Antoine ergreifen; Mabé, Yvons sinnliche Frau, empfindet immer tiefere Gefühle, die auch von Antoine erwidert werden. Am Nationalfeiertag kommt es zu einer leidenschaftlichen Begegnung. Beide kommen mit der Situation nicht klar und Antoine weiß, dass er seine neu gewonnenen Freunde wieder verlassen muss. Erst 40 Jahre später wird Mabés Tochter diese Geschichte erfahren und verändert ihre Ansicht von ihrer Heimatinsel.
Dieser ruhige Film, mit Gespür für Zwischentöne, zeigt in sehr intensiven Bildern die raue Natur der Insel, sowie die mal stürmische, mal ruhige See. So unerbitterlich, wie die Natur sein kann, sind auch die Inselbewohner gegenüber dem Fremden. Natürlich und beinahe selbstverständlich wirkt auch die aufkeimende Liebe zwischen Antoine und der verheirateten Mabé. Obwohl er wenig agiert, wirft Antoine die Gefühlswelt auf der Insel gehörig durcheinander. Doch selbst ausgezehrt vom Krieg in Algerien, darf er auch am scheinbaren Ende der Welt nicht zur Ruhe kommen.
Die Rahmenhandlung findet in der Gegenwart statt. Mabés Tocher erfährt ihre Vergangenheit neu. Allerdings ist keine spürbare Auswirkung auf ihr Leben zu bemerken. Auch die Tante, die das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart hätte darstellen können, wirkt in den Szenen etwas verloren.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
DVD-Extras: Trailer
Beschreibung 3:
Camille kehrt nach 40 Jahren in das Haus ihrer Eltern, das seit dem Tod ihrer Mutter unbewohnt ist, zurück. Dort findet sie ein altes Tagebuch. Nachdem sie es gelesen hat, ist nichts mehr, wie es einmal war: 1963 kommt ein Fremder in das kleine Dorf und sorgt für Unruhe. Von den Männern wird er geschnitten, die Frauen umschwärmen ihn, auch Mabé, die Frau des Leuchtturmwärters und Camilles Mutter ...
Beschreibung 4:
Eine leidenschaftliche Begegnung, ein schreckliches Geheimnis, ein wunderbarer Film. "Die Frau des Leuchtturmwärters" erzählt die Geschichte von Antoine (Grégori Derangère), der 1963 aus dem Algerienkrieg kommend die Truppe der Leuchtturmwärter auf Ouessant, einer kleinen Insel vor der bretonischen Küste, verstärken soll. Die meisten männlichen Dorfbewohner verhalten sich dem Fremden gegenüber zunächst feindselig, einzig die Frauen zeigen Interesse an dem Neuen. Die junge Brigitte (Émilie Dequen) macht ihm den Hof, und auch Mabé (Sandrine Bonnaire) wirkt durch Antoines Anwesenheit mehr als verunsichert. Während der Nacht des Feuerwerks zum 14. Juli kommt es zwischen Mabé und Antoine zu einer leidenschaftlichen Begegnung. Antoine verlässt die Insel, nicht ohne zuvor ein schreckliches Geheimnis zu offenbaren. Erst 40 Jahre später wird Mabés Tochter Camille (Anne Consigny) herausfinden, was damals geschah ... Philippe Liorets Film (frz. "L'équipier") wurde 2005 in drei Kategorien für den französischen Filmpreis César nominiert. " ... eine kleine wunderbare Abhandlung über die (Un-)Tiefen des Liebens und Lebens", meinte br-online.