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Beschreibung von Die Fälscher
Beschreibung 1: Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen "Operation Bernhard" zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützen sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem goldenen Käfig, ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für die Fälscher ging es nicht mehr darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...
Die Alpenrepublik jubelt: endlich der erste OSCAR.
Schaut man allerdings etwas genauer hin, handelt es sich produktionstechnisch
um einen deutschen Film, der großzügig den Nachbarn überlassen wurde.
Eine weise Entscheidung, denn nicht allzu viele - außer den alten Herren
des Academy - Award - können so recht nachvollziehen, wie dieser
auf durchnittlichem Fernehfilm - Niveau einzustufende Film zu derartigen
Meriten kommen konnte.
Dabei hätte die Handlung, die ja dem unendlichen Füllhorn der deutschen
Weltkriegsgeschichte entnommen wurde, alle Chancen zu einem cineastischen
Kunstwerk gehabt. Diese Chance wurde trotz seiner 'Oscars'- Prämierung
durch ein pomadiges, uninspiriertes Drehbuch und einer wahrscheinlich
in einem Wiener Caféhaus ausgedachten, langweiligen Regie vertan.
Zu keiner Zeit wird dem Zuschauer so recht bewußt, daß sich die Handlung
an einem der schrecklichsten Orte dieser Welt - einem Massen - Vernichtungslager -
abgespielt hat.
Die Dramaturgie ist allenfalls durchschnittlich, die Schauspieler wirken z.T. steif,
stehen oft falsch zur Kamera und wirken linkisch, fast amateurhaft. Dabei ist den
Akteuren selbst kein Vorwurf zu machen ist, sie machen halt das, was ihnen
der 'große Meister' hinter der Kamera vorgibt.
Dieser Film ähnelt eher einem absurden Theater, bei dem einem die
Tränen kommen, denkt man im legitimen Vergleich dazu an 'SCHINDLERS
LISTE'. Auch im qualitativen Vergleich zu den preisgekrönten OSCAR - Filmen
der Vorjahre fällt dieser hier steil ab.
Trotzdem und ohne Häme: Herzlichen Glückwunsch nach Österreich.
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