Beschreibung 1:
Herbst 1977: Deutschland ist überschattet von den Auseinandersetzungen um die terroristischen Aktionen der RAF: Der Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer wird entführt und ermordet, die RAF versucht einen Lufthansa-Jet nach Mogadischu zu entführen und im Hochsicherheitstrakt in Stammheim sterben die RAF-Häftlinge Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Andreas Baader, deren Begräbnis unter massivem Polizeieinsatz stattfindet. Diese angespannte politische Situation in Deutschland war Anlass für elf namhafte Filmemacher, Position zu beziehen und der Nation einen Spiegel vorzuhalten. In unzusammenhängenden Episoden beschreiben sie ihre ganz persönliche Sicht der Ereignisse. Ein Film mit Bildern, die niemals im Fernsehen liefen und von denen die Zeitungen nicht Bericht erstatteten.
Beschreibung 2:
Der Film enth? Beitr? von elf Regisseuren, die als ausgepr?e
Individualisten bekannt sind. Trotzdem bilden diese Beitr? eine
Einheit.
Die Einheit der Gegens?e, die auch den radikalen Herbst 1977
kennzeichnet. Unter anderem die Entf?ng und Ermordung von
Hans-Martin Schleyer, der Tod von 3 RAF-Mitgliedern in Stammheim
und ihr Begr?is in Anlehnung einer abgesetzten Inszenierung von
Saphokles' Antigone.
Es geht um ein verweigertes Bergr?is vor 5000 Jahren, die physische
und psychische Selbtentbl?g Fassbinders, der SPD-Parteitag Herbst
1977 u.v.a.
Beschreibung 3:
Deutschland, Oktober 1977: Ein Land in Aufruhr. Seit dem Krieg hat nichts die Republik so sehr an den Rand des Untergangs gedrängt wie jene sieben Wochen im Herbst: Die Ermordung Schleyers, Mogadischu, der mysteriöse Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe - ein Land im Chaos, in einer Spirale aus Gewalt, Furcht und Hysterie. Elf der einflussreichsten deutschen Regisseure kommentieren diese Ereignisse auf ihre individuelle und sehr persönliche Weise in Bildern, die niemals zuvor in der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Sie schufen damit ein einzigartiges Zeitdokument: radikal, brutal und offensiv - so wie die Welt in jenen Wochen. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 1978.