Beschreibung 1:
s/w
Ester, ihre Schwester Anna und deren neunjähriger Sohn Johan müssen ihre Heimreise nach Schweden abrupt unterbrechen, als die lungenkranke Ester einen Zusammenbruch erleidet. Die drei übernachten in einer fremden Stadt in einem bizarren, alten Hotel, in dem außer ihnen nur eine aus Liliputanern beestehende Artistengruppe wohnt. Dort fallen sie - völlig isoliert von der Außenwelt - in einen Strudel der sexuellen Begierde, der Exzesse und des Hasses...
Beschreibung 2:
Zwischen 1961 und 1963 hat Ingmar Bergman eine bemerkenswerte Trilogie von Kammerspielen gedreht, die sich jeweils mit der Vergeblichkeit des Glaubens auseinandersetzen. Die Trilogie war ein Meilenstein in der Karriere des schwedischen Filmemachers: Zum einen legte sie den Grundstein für seine Zusammenarbeit mit Kameramann Sven Nykvist (mit dem Bergman in den 60er und 70er Jahren weitere Meisterwerke wie Persona und Schreie und Flüstern drehte), zum anderen unterstrich sie seine Vorliebe für intime Geschichten, spartanisch ausgestattete Schauplätze und düstere Stimmungen voller Verzweiflung und Einsamkeit.
Das Schweigen ist der abstrakteste der drei Filme - eine unheimliche Geschichte, die sich um die beiden Schwestern Esther (Ingrid Thulin) und Anna (Gunnel Lindblom) sowie um den kleinen Sohn der letzteren dreht. Gemeinsam reisen sie per Zug nach Schweden, sind aber gezwungen in einem fremden Land Halt zu machen, als Esther aufgrund ihrer Bronchitis nicht weiterfahren kann. Die erdrückende Atmosphäre, das verlassene Hotel, die Begegnung mit einer Gruppe von Zwergen, Esthers Krankheit und Annas emotionslose Affäre mit einem Hotelgast lassen keinen Zweifel, dass Gott diese Menschen sich selbst und ihrem Schicksal überlassen hat - ohne Hoffnung auf Erlösung. Ein Film, der noch lange im Gedächtnis nachwirkt.
Darsteller: Ingrid Thulin, Gunnel Lindblom
Regie: Ingmar Bergman
Beschreibung 3:
Ester, ihre Schwester Anna und deren neunjähriger Sohn Johan müssen ihre Heimreise unterbrechen, weil die lungenkranke Ester einen Zusammenbruch erleidet. Sie übernachten in einer fremden Stadt, deren Einwohner eine unverständliche Sprache sprechen. Das bizarre Hotel beherbergt außer ihnen nur noch eine Gruppe von Liliputanern. Völlig isoliert von der Außenwelt und unfähig zur Kommunikation untereinander fallen sie in einen Strudel der sexuellen Begierde, der Exzesse und des Hasses... Durch seine provozierende Darstellung von Sexualität sorgte Meisterregisseur Ingmar Bergman in ganz Europa für Furore. Besonders die Masturbationsszene von Ingrid Thulin erregte die Gemüter. Allein in Deutschland sahen 11 Millionen Zuschauer den Skandalfilm.