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„Bei Vollmond beginnt der Terror...“ (23.01.2011)
Story: Steve, ein Polizist der örtlichen Anti-Werolf-Unit muss nachdem sein Partner vom Dark Werwolf bei einer Routine Festnahme getötet wurde, Jessie beschützen. Jessie, eine gute Werwölfin (Transformierung ist noch nicht vollständig) wurde ihr Leben lang von Marie der letzten der Wächter-Werwölfe beschützt. Doch der Dark Wolf tötet Marie und will sich mit Jessie paaren, um die guten Werwölfe für immer von der Erde zu verbannen. Steve schafft es Jessie zu retten, doch es gibt ein Problem, denn da Jessie gerade läufig ist, hinterlässt sie überall ihre Pheromone. Jessie ist allerdings Kellnerin und hat mittlerweile hunderte von Gästen angefasst und an denen kleben nun diese Pheromone, niemand ist mehr sicher. Auch Jessies Freund und dessen Modelfreundin sind behaftet. Diese nehmen das heilige Buch der Werwölfe an sich (Marie hat es verloren, als sie starb). Doch verstehen zuerst nicht recht was dort geschrieben steht (englisch ist ja auch so schwer zu lesen). So schauen sich erstmal die erotischen Bilder an. Zum Glück ist Jessies Freund mit seiner Modelfreundin gerade bei einem Photoshooting, also entscheiden sie sich ganz spontan ein erotisches lesbisches Werwolfshooting mit Anna, dem anderen Model, das gerade rein zufällig im Fotostudio ist zu machen. Der Dark Wolf riecht die Models natürlich (wegen den Pheromonen) und fängt dann langsam an alle niederzuschnetzeln (Warum kann der nicht zwischen Jessie und nem Typen unterscheiden?). Jessie versucht derweil ihre Freunde zu erreichen, doch da die gerade gejagt werden, haben sie keine Zeit zu telefonieren, doch dann endlich können sie in Kontakt treten und fliehen. Nachdem sie sich gesammelt haben, beschliessen sie den Dark Wolf zu töten, doch das ist nicht so einfach, Silberkugel reichen nicht aus, nein, direkt ins Auge muss man schiessen, sonst hilft da gar nichts. Bald kommt es also zum Endkampf, werden sie es schaffen? Gibt es einen 2. Teil? Warum ist der Vorspann mit den Stripperinnen nicht länger? All dies in diesem großartigen Meisterstück.
Extras: Making of/Interviews, Pannen beim Dreh
Bild/Ton: Das Bild ist recht gut gelungen, es gibt ein paar nicht nennenswerte Schwächen, da der Film hauptsächlich im Dunkeln gedreht wurde. Das Bild ist 16:9 (1.78:1). Der Ton liegt in deutsch und englisch jeweils DD 5.1 vor. Beide Tonspuren sind gut gelungen, es gibt kein Rauschen. Nur in der deutschen Synchronisation gibt es einen leichten Hall. Trotzdem ist auch die deutsche Synchronisation gelungen und nah am Original. Die CGi-Effekte sind äußerst billig, selbst für einen B-Movie der 2002 gedreht wurde, die Effekte waren vielleicht 1985 Top.
Kritik: Die Idee der Geschichte ist eigentlich nicht schlecht, gute Werwölfe kämpfen seit Jahrtausenden gegen die Dark Wölfe und beschützen die Menschheit im Geheimen. Doch erstens sind die Schauspieler nicht die besten, besonders der Hauptdarsteller Ryan Alosio kann nicht überzeugen. Die Nebendarstellerinnen brauchen eh nur gut aussehen, viel Text haben sie nicht und ihre Hauptaufgabe besteht darin sich nackig zu machen. Samaire Armstrong ist die beste Darstellerin, sie spielt Jessie und kann wenigstens einigermassen überzeugen. Doch selbst der gestandene und gute Darsteller Steven Williams wurde durch die schlechte Regie und der Kameraführung ins negative gerückt. Kane Hodder bekannt aus Freitag, der 13. (Jason) spielt den Dark Wolf in Menschenform, doch meiner Meinung nach hätte er besser die Maske aufgelassen. Zudem hoffe ich für ihn, das seine übermäßigen und unförmigen Schultern nur Make-up waren, und er sie nicht extra mit Synthol aufgespritzt hat um muskulöser zu sein, auf deutsch gesagt, seine Schauspielkunst ist nicht nur sch...., er sieht auch noch sch.... aus. Nun die CGI Effekte, mal ehrlich, dann lieber gar keine als so was. Das Billigste vom Billigen und das dann auch noch im Making of als das Beste vom Besten verkaufen. Ich hab ja wirklich keine Highendeffekte erwartet, doch im Jahre 2002 hätte man das durchaus besser hinbekommen, vorallem mit einem Budget von 2,5 Millionen Dollar. Die Effekte habe sicherlich nicht mal 10.000 Dollar gekostet. Es wurde leider nicht nur die komplette Werwolfverwandlung, sondern auch die Blutszenen und gelegentlich der Werwolf selbst in CGi dargestellt. Das Dark Wolf Kostüm stellt eigentlich auch gar keinen Werwolf dar, sondern ist ein Affenkostüm, und Rick MacCallum hat eine Faschingswolfsmaske drüber gestülpt bekommen. Die Extras sind recht ok, das Making of besteht teils aus Interviews und teils aus einem richtigen Making of. In den Interviews erzählt uns der Regisseur,Produzent und Autor, was für ein Meisterwerk sie abgeliefert haben, das sie die besten Darsteller hatten, die beste CGi usw. Die Darsteller erzählen über die Dreharbeiten, wie toll ihre Kollegen waren und stolz darauf sind in so einem Meisterwerk mitspielen zu dürfen. Die Pannen sind jedoch überraschenderweise einigermassen lustig, und bestehen nicht nur aus dämlichen Versprechern, wie in anderen Blooper Reels, die normalerweise nahezu niemand sehen will, aber ständig als Extrahighlight erscheinen. Trotz der grossen Schwächen bei der Story, der Schauspielkunst und der Regie war der Film einigermassen unterhaltsam. Dies lag wahrscheinlich daran, das a) die Damen sehr ansehlich sind, b) sie sich nackig machen und c) die Schauspieler, trotz der Amatuerhaftigkeit voll bei der Sache sind. Ein echter Werwolffilm ist das ganze leider nicht, ein Meisterwerk wie z.B. American Werwolf hatte ich zwar nicht erwartet, doch wenigstens etwas in die Richtung. Das beste am Ganzen sind also die Stripszenen ganz am Anfang, die erotischen Tanzszenen in der Mitte und dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Ende, immerhin hat man nun schon dreiviertel vom Film geschafft.