Beschreibung 1:
s/w
Steven Wright trinkt den Kaffee literweise vor dem Schlafengehen, um in Turbo-Geschwindigkeit träumen zu können und Roberto Benigni geht für ihn zum Zahnarzt. Tom Waits raucht mit Iggy Pop eine Zigarette nach der anderen, weil er so stolz ist, das Rauchen aufgegeben zu haben. Steve Buscemi erzählt Verschwörungstheorien über Elvis' bösen Zwillingsbruder und Bill Murray trinkt den Kaffee direkt aus der Kanne...
Beschreibung 2:
Filmstar Cate trifft ihre neidische Cousine Shelly. Steven begegnet Roberto und tauscht mit ihm seinen Zahnarzttermin. Isaach trifft nach langer Zeit seinen alten Freund Alex und glaubt, dass dieser in Schwierigkeiten stecken muss. Steve erklärt einem Zwillingspaar seine Theorie über das Leben des Zwillingsbruders von Elvis Presley. Alfred glaubt, dass er und Steve Cousins sind.
"Coffee and Cigarettes" erzählt keine durchgehende Geschichte, sondern versammelt elf kleine Szenen, in denen sich immer wieder Menschen treffen, meist zu zweit, manchmal zu dritt, unterhalten, übers Leben philosophieren, dabei rauchen und Kaffee trinken.
Filmliebhaber können sich vielleicht dran erinnern, dass der Regisseur Jim Jarmusch in "Blue in the Face", einem wunderbaren Film über einen kleinen Tabakladen in Brooklyn, einen kurzen Auftritt hatte und dort über das Rauchen philosophiert. Daran mag man beim Angucken von "Coffee and Cigarettes" denken. Allerdings gab der schauspielerische Ausflug Jim Jarmusch nicht den Anstoß für seinen Film. Die erste der in "Coffee and Cigarettes" versammelten kleinen Geschichten drehte er schon 1986, lange vor "Blue in the Face". Was man in Jarmuschs Film zu sehen bekommt, ist auf den ersten Blick reichlich unspektakulär. Es wird viel geraucht und Kaffee getrunken und vor allem geredet, geredet, geredet. Die Figuren sprechen über die Qualität des Kaffees, Zahnarzttermine, das Leben als Film- oder Rockstar, eine selbstgebaute Maschine, Verschwörungstheorien und Naturheilkunde. Das Gesagte selbst ist meist banal und in seiner Absurdität witzig. Richtig spannend ist aber, was die Figuren in diesen Gesprächen von sich preisgeben, ohne es direkt auszusprechen. Zwar zeigen sie sich immer freundlich und höflich, doch oftmals wollen sie nur sich selbst im besten Licht darstellen, sind neidisch und eifersüchtig aufeinander,eitel und gelangweilt. Dazu passt, dass die Tische, an denen sie sitzen, häufig ein Schachbrettmuster haben. Jeder Satz wird so zum Schachzug. Das Ganze ist ohne technischen Schnickschnack mit einfachen Kameraeinstellungen in schönem Schwarz-Weiß gefilmt. So kann man als Zuschauer nicht mehr (und nicht weniger) tun, als einfach Menschen bei der Kunst der Kommunikation zu beobachten. Und das ist im Falle von "Coffee and Cigarettes" sehr lehrreich und unterhaltsam.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Englisch
Untertitel: Deutsch
DVD-Extras: Musikvideo, Interview, Outtake, Trailer
Beschreibung 3:
Roberto Benigni stürzt einen Espresso nach dem anderen herunter, Bill Murray trinkt den Kaffee gleich direkt aus der Kanne, Steve Buscemi glaubt an die Existenz von Elvis' Zwillingsbruder und Tom Waits qualmt eine Zigarette mit Iggi Pop, weil er es geschafft hat, das Rauchen aufzugeben. In Jim Jarmuschs lakonischem Episodenfilm geben sich die Stars die Klinke in die Hand. Der Liebling des New Yorker Indiefilms lässt seine vom blauen Dunst umwehten Darsteller in elf skurrilen Begegnungen über die Vor- und Nachteile von Genussmitteln und andere Sinnfragen des Lebens plaudern.
Beschreibung 4:
sw Bei Kaffee und Zigaretten philosophieren Stars und
No-Names, Musiklegenden und aufstrebende Komiker ? das
Leben - oder sitzen einfach nur da und genie?n ihre Ruhe.
Bill Murray serviert inkognito und trinkt dabei seelenruhig
aus der Kanne, Cate Blanchett zeigt sich von ihrer
missratenen White-Trash-Cousine ?fordert, Megan White
erkl? ihrem v?g verunsicherten Ex-Ehemann und
Bandpartner Jack, warum seine Erfindung nicht funktioniert.
Und der britische Komiker Steve Coogan? Der trinkt Tee.
Nat?ch.
In elf Episoden, entstanden zwischen 1986 und 2003, setzt
Indie-Ikone Jim Jarmusch dem blauen Dunst und der braunen
Br?ein Denkmal - und ebenso allen Beteiligten, die sich
in bestem (Schwarzwei?)Licht pr?ntieren.