Listenpreise erhalten wir von unseren Verkäufern. Daher übernehmen wir für sie keine Gewähr.
Die Ersparnis bezieht sich auf die Preisdifferenz zwischen dem Listenpreis und unserem aktuellen
Preis.
Sie sparen 19,00 € (86%)!*
Listenpreis: 22,00 €
Listenpreise erhalten wir von unseren Verkäufern. Daher übernehmen wir für sie keine Gewähr.
Die Ersparnis bezieht sich auf die Preisdifferenz zwischen dem Listenpreis und unserem aktuellen
Preis.
Verkauf & Versand durch: ritze Hinweise zum Artikel:
mit verleihrecht und code auf der DVD --- Die DVD´s stammen aus einer Videothekenauflösung und können daher einige kratzer aufweisen.
(Widerrufsbelehrung)
Making Of;
Interview mit Michael Haneke;
Original-Trailer;
Hat sich hier ein Fehler eingeschlichen? »Jetzt melden!
Fehlerhafte Produktdaten melden
Wir arbeiten ständig an unserem Produktkatalog. Bei über 8 Mio. Produkten schleichen sich
aber manchmal Fehler ein. Es ist super, wenn unsere Kunden uns diese melden! Wir überprüfen die
Produkte dann per Hand.
Achtung: wenn Sie eine Frage zu unserer Website haben, nutzen Sie bitte unser
Kontaktformular oder rufen unseren Kundendienst an.
Beschreibung von Cache
Beschreibung 1: Eine anonym geschickte Videokassette vergiftet das erfolgreiche Leben von Georges. Ein Gespinst aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen breitet sich aus ? bis Georges sich erinnert? Ein packendes Verwirrspiel mit der Wahrheit und mit einer Vergangenheit, die keine Ruhe mehr lässt.
Eigentlich ist auf diesen Bildern nichts Kompromittierendes zu sehen: Ein Auto wird geparkt, eine Tür fällt ins Schloss. Stille. Doch gerade diese Stille macht die Filmaufnahmen so bedrohlich: Was will der Fremde, der Georges Laurents Leben und das seiner Familie mit beunruhigender Geduld dokumentiert und ihm in Form von Videobändern zukommen lässt? Noch dazu zusammen mit naiv-grotesken Zeichnungen, die den Horrorphantasien eines Kindes entsprungen zu sein scheinen?
Georges ist Moderator einer erfolgreichen Literaturtalkshow im Fernsehen, und deshalb vermutet seine Frau Anne zunächst einen verrückten Fan hinter den rätselhaften Filmaufnahmen.
Die Polizei sieht keinen Grund zu handeln, solange nichts wirklich Bedrohliches geschehen ist. Doch das Gefühl der Beklemmung wird immer stärker und bringt Georges? und Annes bürgerlich-intellektuelles Leben zwischen Literatursendungen, Vernissagen und Abendeinladungen allmählich aus dem Gleichgewicht. Während Anne noch offen über die rätselhafte Post spricht, beginnt sich die Stille der seltsamen Videobänder auf Georges auszubreiten. Die beiliegenden Zeichnungen beunruhigen ihn und bringen etwas in ihm zum Klingen. Meist sind es Strichmännchen mit blutig roter Kehle. Auf der letzten allerdings ist ein Huhn zu sehen, mit durchschlagenem Hals?
Beschreibung 2: Ein Familiengeheimnis mit gesellschaftlicher Dimension, radikal erzählt.
Die Schuld der Vergangenheit mit ihrer Ausstrahlung bis in die Gegenwart, das ist Michael Hanekes hochinteressantes Thema, meisterlich inszeniert und von einem hochkarätigen Schauspielerensemble faszinierend umgesetzt.
Caché ist ein streng und geradezu musikalisch komponierter Film, der in langen Einstellungen ohne Musik und ohne große action auskommt und so eine unbehaglich, bedrohliche Stimmung erzeugt, der man sich nicht entziehen kann. Die Rückblenden in die Vergangenheit rufen auf, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen. Dies gilt für die persönliche wie auch für die nationale Lage. Vor dem aktuellen Hintergrund brennender Autos in den französischen Vorstädten, die von Jugendlichen meist afrikanischer Herkunft angesteckter wurden, mutet Hanekes Film geradezu prophetisch, jedenfalls gesellschaftlich äußerst scharfsichtig an.
Ein in Paris lebendes Intellektuellenpaar Mitte Vierzig wird zum Stalking-Opfer. Videos werden vor die Tür gelegt, auf denen stundenlang nichts anderes zu sehen ist als ihre enervierend abgefilmte Wohnung in einem bürgerlichen Stadtteil. (...)
Langsam, aber sicher mündet der sorgsam, klug und sensitiv aufgebaute Spannungsbogen explosionsartig in einer so nicht erahnten Katastrophe. Während man sich als Betrachter zunächst wohl auf ein Bergmannsches Beziehungsdrama einstellt, in dem vor allem die Frage, wer wem (noch) vertraut, eine übergeordnete Bedeutung zu haben scheint, strickt Regisseur Michael Haneke ein Thrillergeflecht, das bald die scheinbar dokumentarische Ebene zugunsten eines immer dichter werdenden Spannungsbogens verlässt, um nach seiner Entladung wieder zur kühl-nüchternen Dokumentation einer Beziehung am Rande des Scheiterns zurückzukehren.
In geradezu eiskalten Einstellungen erzeugt Haneke eine Stimmung der Ausweglosigkeit, die sich zum Beispiel in einer einzigen Einstellung im Aufzug des Fernsehsenders widerspiegelt: George will nach dem Tod Majids einem Gespräch mit dessen Sohn aus dem Weg gehen und versucht, sich durch Betreten des Aufzugs der unangenehmen Begegnung zu entziehen. Majids Sohn aber drängt sich in den vollbesetzten Aufzug. Ein Kameraschwenk genügt - und beide stehen sich in den Wandspiegeln des Aufzugs in einem Bild einander unentrinnbar gegenüber.
Selbst dieser kunstvoll arrangierten Sequenz mutet der Hauch des zufälligen, unabsichtlichen Bildes an. Während andere Regisseure und Kameraleute ihr Können sozusagen stets mit Ausrufezeichen versehen, ist hier ein demütiger, aber auch äußerst scharfsichtiger Regisseur am Werk. Ein De-Konstrukteur. Den eigene Augen nicht ganz trauen zu können, den eben gefassten Eindruck korrigieren zu müssen, das mutet Haneke seinen Zuschauern zu. Der Kinobesuch wird so zu einem erkenntnisreichen Seh-Erlebnis. Zum Beispiel die flimmernden Rollbalken des Videobildes, die plötzlich eine scheinbar so klare und banale Einstellung wie die Straßenszene mit dem Haus der Laurents trüben, sie wirken als würde plötzlich das Netz weggezogen, das jeder Kinogänger so gerne für gegeben hält: Ich sitze in der Wirklichkeit, dort oben auf der Leinwand aber ist die Fiktion... (...)
Rezensionen zu Cache
Helfen Sie anderen Kunden die richtige Kaufentscheidung zu treffen und schreiben Sie eine Rezension.
Ihr Text sollte mindestens 100
Zeichen umfassen, andernfalls hilft es dem Leser auf Grund der Kürze nicht. Versuchen Sie
jedoch zugleich nicht zu ausschweifend zu schreiben. Bringen Sie Vor- und Nachteile des
Artikels auf den Punkt und begründen Sie sie entsprechend.
Geben Sie ausführliche und spezifische Informationen an. Welche Informationen hätten Sie
sich vor dem Kauf des Artikels gewünscht?
Schildern Sie Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Produkt. Sind Sie zufrieden mit dem
Artikel und werden Ihre Ansprüche an diesen erfüllt? Geben Sie zum Schluss gerne ein Fazit an.
Bitte bewerten und beschreiben Sie an dieser Stelle nicht die Kaufabwicklung oder die Versandgeschwindigkeit
des Artikels auf Hitmeister. Nutzen Sie dazu bitte die Empfangsbestätigungs- und Bewertungsfunktion
im oberen Teil dieses Formulars. Vielen Dank!
Was interessiert Kunden, die diesen Artikel gekauft haben?
mit verleihrecht und code auf der DVD --- Die DVD´s stammen aus einer Videothekenauflösung und können daher einige kratzer aufweisen.
Widerrufsbelehrung