Beschreibung 1:
Berliner Ermittler machen bei einer Routinekontrolle den vermeintlichen Serienkiller Gabriel Engel dingfest. Er soll eine Reihe von Jungen für makabre Kunstobjekte umgebracht haben. Im Dorf Herzbach lastet man dem Psychopathen auch den Mord an der kleinen Lucia an - weshalb Polizist Mertens nach Berlin reist, um Engel zu vernehmen. Doch Mertens kämpft mit seinen eigenen Dämonen und wird während des Verhörs vom durchtriebenen Engel immer mehr verunsichert. Bald gerät sogar er selbst in den Kreis der Verdächtigen.
Beschreibung 2:
Durch einen Zufall und nicht aufgrund eines echten Fahndungserfolgs gelingt es Kommissar Seiler, in einem Berliner Hinterhaus den Ritualmörder Gabriel Engel (nomen est omen!) dingfest zu machen, der 14 Kinder und Jugendliche auf dem Gewissen haben soll. In den Verhören verweigert Engel allerdings seine Mitarbeit und verharrt stumm. Umso mehr ist Seiler überrascht, als der verheiratete Halbtagspolizist Martens aus dem streng katholisch geprägten Provinznest Herzbach in der Stadt auftaucht, um herauszufinden, ob der grausame Mord an einem Mädchen aus dem Dorf ebenfalls auf das Konto des Serienmörders geht. Zu aller Überraschung gibt sich Engel gegenüber Mertens zunächst sehr kooperativ, provoziert ihn dann aber mit Anschuldigungen und Verdachtsmomenten, die das ganze Weltbild von Mertens ins Wanken bringen und sogar seine eigene Familie zu zerstören drohen.
Als spannender Genrefilm kann es das Kinodebüt von Christian Alvart, der sich unübersehbar an "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben" orientiert, durchaus mit seinen amerikanischen Vorbildern aufnehmen, selbst wenn es einige Zeit dauert, bis der Film ganz in seinen Bann zu ziehen vermag, dafür aber mit einem überraschenden, an die Nieren gehenden Schluss aufwartet. In den darstellerischen Leistungen voll überzeugend, wenn auch in der Charakterisierung der dörflichen Enge etwas klischeehaft, gewinnt die anspruchsvolle Kinokost auch durch eine optisch ungewöhnliche Inszenierung mit extremen Bildwinkeln und Kamerafahrten an Profil, zumal sie nie auf reine Schaueffekte ausgerichtet ist, sondern eingefahrene Denkmuster und Vorstellungen aufbrechen möchte. Alvart erhebt den Anspruch, vor dem Hintergrund der alttestamentarischen Geschichte von Abraham, der seinen Sohn für Gott opfern wollte, philosophisch-ethische Grundfragen nach dem Wesen des Menschen und nach Gut und Böse in unserer Gesellschaft aufzuwerfen.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch
DVD-Extras: Featurettes, Storyboard, Trailer
Beschreibung 3:
In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel von einer Spezialeinheit überwältigt - das vorläufige Ende einer Mordserie, in deren Verlauf ein Dutzend Kinder in quälenden Ritualen hingerichtet wurden. Kommissar Seiler lässt sich für seinen Ermittlungserfolg feiern. Doch das Grauen beginnt erst jetzt. Im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens wurde ein Mädchen bestialisch ermordet. Für Martens gibt es nur einen Täter: Gabriel Engel. Er reist zum Verhör nach Berlin, und zwischen den ungleichen Männern beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der aufrechte Christ Martens an seine psychischen Grenzen stößt. Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen...
Beschreibung 4:
Der Polizei geht der Psychopath Gabriel Engel ins Netz, der mehr
als 15 Jugendliche ermordet haben soll. Bei den Verh? scheitert
Kommissar Seiler jedoch an Engels Kaltbl?keit. Zu den Ermittlungen
wird Dorfpolizist Michael Martens hinzugezogen, in dessen Dorf vor
eineinhalb Jahren die kleine Lucia ermordet wurde. Martens glaubt
nicht an Engels Schuld.
Darsteller: Heinz Hoenig, Wotan Wilke M?ng
Regie: Christian Alva