Beschreibung 1:
Ein konservativ-korrekt gekleideter Mann f? ein Leben in totaler
Isolation. In seinem Job als Kellner dient er den Menschen, privat
sitzt er wie hypnotisiert nur vor dem Fernseher. Vor allem eine
Folge einer Game-Show zieht ihn in ihren Bann. Der Mann zelebriert
beinahe schon die auf Video aufgenommenen monotonen Szenen, die
nach und nach an Hohlheit gewinnen und eine erste psychische
Schmerzgrenze erreichen. Doch der Mann steigert seine Video-Dosis:
eine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl, bei der der Delinquent
unter schrecklichen Zuckungen langsam und qualvoll stirbt. Ob
Hinrichtung oder Hardcore-Sex, der Mann nimmt diese Bilder
regungslos zur Kenntnis. Bei Pornos legt er sich nackt aufs Bett,
um zu masturbieren. Als seine h?he Nachbarin an seiner T?lingelt,
nimmt er diese St?g abwesend zur Kenntnis.
Darsteller: Martin Armknecht, Christian Kahrmann
Regisseur: Uwe Boll
Beschreibung 2:
Ein gepflegter, konservativ-korrekt gekleideter Mann führt ein Leben in totaler Isolation. Während er in seinem Beruf als Kellner schweigend den Menschen dient, zeigt er sich in seinem Privatleben sprachlos in seine karge Wohnung zurück, setzt sich aufs Bett und verfolgt Bilder, die der Videorecorder ihm auf den Fernsehbildschirm bringt. Vor allem ist dies immer wieder die selbe Folge einer Game-Show: das sich immer erneut wiederholende Ritual des Gewinnenwollens, dem sich Kandidaten in kaum versteckter Gier nach Reichtum und Luxus unterziehen. Der Mann zelebriert beinahe schon die monotonen Szenen, die durch die permanente Wiederholung noch an Hohlheit gewinnen und eine erste psychische Schmerzgrenze erreichen. Doch der Mann steigert seine Video-Dosis: mit erschütternden Szenen einer gnadenlos von einer Kamera registrierten Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl, bei der der Delinquent zunächst angebunden und regelrecht verklebt wird, dann hinter einer Gesichtsmaske verschwindet und schließlich unter schrecklichen Zuckungen langsam und qualvoll stirbt. Der Mann nimmt diese Bilder äußerlich ebenso regungslos zur Kenntnis wie harte Pornoszenen, die er sich anschaut. Eher mechanisch legt er sich dazu nackt aufs Bett um zu masturbieren, und ähnlich abwesend nimmt er zur Kenntnis, dass seine hübsche Nachbarin an seiner Wohnungstür klingelt, was ihn offenbar stört. Er stößt ihr ein Messer in den Bauch, und während sie mit weit aufgerissenen Augen auf halber Strecke zwischen Bett und dem Fernsehgerät stirbt, befriedigt er sich weiter. Danach scheint er endgültig "losgelöst" von allen Bindungen an die Wirklichkeit und beginnt seinen "Amoklauf".