Beschreibung 1:
Das Grauen aus dem Weltall taucht wieder auf. 57 Jahre nach dem schrecklichen Untergang der "Nostromo" bedroht das Monster die Siedler des Planeten LV-426. Ripley, die einzige Überlebende des Nostromo-Desasters, erkennt die furchtbare Gefahr und macht sich mit ihrer Crew auf den Weg. Ein tödliches Abenteuer!
Beschreibung 2:
Der Spaß-Marine-Film. Streckenweise Vorbild für viele Videospielelemente der Folgenden Jahre. Action-Adventure in Reinkultur. Waffen in Großaufnahme. Einer der großen Actionfilme, und ein umwerfendes Finale.
Fortsetzungen, da kann man so viel zu schreiben, eigentlich. Ah, eigentlich kann ich ja Fortsetzungen nach dem Prinzip Größer, Mehr, Schneller, Weiter nicht leiden, weil oft alles so ist wie im Vorgänger, nur mehr davon, ohne irgendwie den Punkt zu treffen, was den ersten Film so gut gemacht hat (Dead Man's Chest, ich schaue in deine Richtung), und eigentlich ist Aliens genau das: Die Begrenzte Crew und das eine, bedrohliche Alien gehen ins Altersheim und werden durch zwei Dutzend Marines und ein paar Nebencharaktere ersetzt, die mit harter Bewaffnung gegen gut 100 Aliens (Eigentlich sind es nie mehr als 6 gleichzeitig, aber psst) + Königin antreten, ballern, links und rechts an dampfenden Säurehäufchen vorbeistapfen und sterben. Boom. Coole Sprüche. Effektaufnahmen an jeder Ecke. Erklärsequenzen für Leute, die den ersten Film nicht gesehen haben. Möglichst effektive Wiederholung von allem, was die Leute von Teil eins noch im Kopf haben: Chestburster, Androiden, Nebelmaschinen. Bah, eigentlich kann ich solche Fortsetzungen aber sowas von nicht leiden!
Aber Aliens ist einfach nur fantastisch gut gemacht. Mann. James Cameron kann's einfach. Hier wird nichts vorgegaukelt: Aliens ist ein purer Actionshocker. Alle 15 Minuten ein Todesfall. Alle 30 Minuten eine "BUH!"-Szene. Alle 20 Minuten Feuer oder Explosionen. Ein Finale, das völlig grundlos inmitten von Explosionen und Getöse stattfindet. Aber hach. Ich mag ja Actionfilme, wenn die Charaktere glaubhaft und das Setting gekonnt ist. Und das ist es hier; auch wenn das schwer an irgendwas festzumachen ist. Ich meine, von der Struktur her ist der Film nicht groß anders als Alien vs. Predator, 'n Batzen Leute mit mal mehr, mal weniger militärischem Geschick stolpert durch ihnen unbekannte Räume und ballert auf Aliens, Konfrontieren am Schluss eine Königin und Lance Hendrikson stirbt.
Aber, ich weiß nicht, Aliens hat, was auch "Terminator" trotz der total stumpfen storyzusammenfassung so toll macht: Konsequente Atmosphäre, gut eingesetzte Pausen, ein paar nicht dumme Dialoge (leider auch ein paar dumme), glaubhafte Effekte (nicht immer), und einfach, um schwammig zu bleiben, eine flüssige, flotte Struktur. Der Hauptplot wird ab dem zweiten drittel zügig vorangetrieben, das Massaker unter der Kühlungsanlage ist ein schöner Weg die Zuschauer direkt ins Alien-Wasser zu schubsen und baut eine Spannung auf, die dann tatsächlich bis zum Schluss aufrechterhalten wird; es braucht hier nicht alle 5 Minuten neue Probleme. Das ist die Situation, das und das müssen wir tun, und wer am Schluss noch lebt, hat Glück gehabt. Für den Rest sorgt die Inszenierung und für die Subplot-Ebene ein geldgeiler Weyland-Yutani-Fritze (Carter Burke, den ich übrigens toll gespielt finde, immer wieder angenehm) und Ripleys Einstellungen gegenüber Synthetischen ("Ich bevorzuge den Ausdruck: Künstliche Person") und der einzigen Überlebenden der Kolonie auf dem gruseligen Minatur-Planeten aus dem ersten Teil, einem kleinen Mädchen (just in dem Moment, in dem man Ripley erzählt hat, dass ihre eigene Tochter mittlerweile tot ist. Was für ein Zufall). Gute Vorraussetzungen für eine ausgezeichnete Inszenierung.
Gute Puppen-Monster sind ja immer glaubhafter als gute CGI-Monster (Ausnahme: Jurassic Park), und auch wenn man von der etwas ungünstigen Modell-Arbeit, was Schiffe und Vehikel anbetrifft, denken mag was man will (da war Teil 1 besser): Was Stan Winston - der Name sollte dem ein oder anderen ein Begriff sein - hier mit Drähten und Schnüren aus Gigers Alien gemacht hat, ist irre. Viele der Effektaufnahmen kann ich mir auch heute nicht wirklich erklären. Da laufen Mannsgroße Puppen an Wänden und Decken entlang und hüpfen von einer Mauer an die andere und es sieht glaubhaft aus. Da kämpft man in Laderobotern gegen die 10 Meter lange Alien-Queen und der Zuschauer wird nicht ein einziges mal durch eine seltsame oder wirr aussehende Effektaufnahme aus der Atmosphäre gerissen, im Gegenteil, das gesamte Finale (Doppelfinale) mit der Queen ist dermaßen spannend und omfg-haltig und mitreißend, das hatte ich fast schon wieder vergessen. Sowas gibt's ja heute nicht mehr.
Allerdings ist der Film nicht so gut gealtert wie "Alien". Das mag zum einen Teil sicherlich liegen, dass die Qualität der DVD tatsächlich schlechter ist als die vom ersten Teil bzw. dem 2003-er Director's Cut, der im Cinemascope-Format, besserem Bild und vor allem: Sehr viel besserem Ton daherkommt, zum anderen aber vor allem an der ersten Hälfte des Films, oder sagen wir, dem ersten Drittel. Das ist nämlich das Hauptproblem von "Aliens": Ganz kurz versucht es doch noch, wie der erste Film zu sein. Langsam. Es war eine bewusste Entscheidung, mit der Action erst nach etwa einer Stunde anzufangen, und man hat das Gefühl, dass Cameron Probleme hatte, das tatsächlich durchzuziehen. Man hat also den Anfang des Films so gestaltet, dass es für Fans des ersten Teils kein Kulturschock ist, aber gleichzeitig stößt man mit diesen Szenen Fans des ersten Teils vor den Kopf, weil es so eine schlechte Kopie/Fortsetzungsschablone ist. Da werden Bilder der ersten Crew gezeigt. Da muss man Ripley 2-3 Minuten in der Stille herumsitzen oder herumkatzenfüttern lassen, nicht, weil das besonders sinnvoll ist, sondern weil dies die Fortsetzung von "Alien" ist. Der eigentliche Film geht in dem Moment los, in dem die Marines aus dem Kälteschlaf erwachen - Alles davor ist Exposition ("Warum fliegen die Marines wo hin und warum ist Ripley dabei?") und hätte imho etwas schneller und geschickter abgehandelt werden können. Das Vorkommen von so Statisten wie Ärzten, die da am Anfang auftauchen und dann nie wieder vorkommen, hat mich gestört. "Möchten Sie Schlafmittel?" -"Nein, danke, ich habe genug geschlagen". Naja.
Zudem ist die Synchronisation nicht mehr schön. Tonqualität, Übersetzung, Sprecher, Lippensychronität, hat man alles schonmal sehr viel besser gesehen. Zum Beispiel in "Alien". Aber das sind alles so Sachen, die fallen einem nach wiederholtem Male sehen im Jahr 2007 auf, die sind nicht schlimm, und letztendlich ist Aliens eine hervorragende Fortsetzung, die nicht versucht zu vertuschen, dass sie eine ist, aber dabei auch nicht bratzig ist. Man braucht ein bisschen, um in den Film reinzukommen, was seine Schwäche ist, aber man braucht auch ein bisschen, um nach dem furiosen letzten Drittel wieder rauszukommen, was seine unschlagbare Stärke ist. Tolles Abenteuerkino mit ein paar Schreckern, einer tollen Sigourney Weaver und noch tolleren Aliens.
Beschreibung 3:
Jeder Film der Alien-Reihe wird als Doppel-DVD veröffentlicht, die sowohl die Urfassung des jeweiligen Teils als auch eine erweiterte Fassung bzw. den Director's Cut enthält. Alle Discs verfügen zudem über äußerst umfangreiches und aufwändiges Bonusmaterial.
Alien
Ridley Scotts einflussreiches Frühwerk ging in die Filmgeschichte ein aufgrund seiner bedrohlichen Atmosphäre und der geschickten Verknüpfung von Science-Fiction- und Horror-Elementen. Seine eigene Neubearbeitung, die mehr Bilder des Alien zeigt und zudem schneller geschnitten ist, scheint jedoch genau dieser ursprünglichen Subtilität und Kraft des Originals entgegen zu wirken.
Aliens - Die Rückkehr
"Terminator"-Erfinder James Cameron setzte die Reihe als Action-Spektakel fort. Vorbei die Zeit der schleichenden Bedrohung - es lebe die Pyrotechnik! Aber auch diesen Genre-Wechsel verträgt die Saga und die gekonnte Inszenierung hat durchaus ihre Reize.
Anzumerken ist bei dieser Sonderedition, dass hier erstmals die Orignal-Kinofassung auf DVD erscheint. Zuvor war ausschließlich Camerons Director's Cut, einer der ersten seiner Zeit, erhältlich.
Alien 3
Die wohl am stärksten zu kritisierende Erweiterung widerfuhr dem von David Fincher ("Sieben") inszenierten und unterschätzten dritten Teil. Fincher selbst konnte in seiner Kinofassung aufgrund von Querelen mit dem Studio nicht seine Vision des Films verwirklichen - und eine Special Edition sollte sich demzufolge um eine Neubearbeitung kümmern, die dieser gerecht wird. Stattdessen aber wurde der Film bedenklicherweise vom Studio neugeschnitten und erweitert - alles andere als ein Director's Cut und eine herbe Enttäuschung für alle Fincher- und/oder Alien-Fans.
Alien - Die Wiedergeburt
Über die Notwendigkeit einer Extended Version des bisher letzten Teils lässt sich streiten. Der von Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen") inszenierte Film fiel bei Kritik und Fans oft durch, obwohl er stilistisch wieder eine Brücke zur Atmosphäre des Ur-Alien schlägt.
Insgesamt ist mit dieser Zusammenstellung der stilprägenden Science-Fiction-Serie eine technisch und inhaltlich herausragende DVD-Sammlung gelungen, die die Möglichkeiten dieses neuen Mediums ausschöpft. Zugleich jedoch weist sie auch auf die negative Seite hin, wenn Filme allein um des kommerziellen Erfolgs Willen wieder und wieder neu be- und verarbeitet werden und sich den Vorwurf der Geldmacherei gefallen lassen müssen.
Die Alien-Quadrilogy-Box beinhaltet eine Bonus-DVD, die nicht einzeln gekauft werden kann. Ansonsten entsprechen die jetzt herausgebrachten Special Editions den Versionen der bereits veröffentlichten Box.
DVD-Bildformat: 1:2,35 bzw. 1:1,85 (Original-Format Aliens); 16:9
Ton: Dolby Digital 5.1, dts
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
DVD-Extras: insgesamt mehr als 40 Stunden Bonusmaterial
Beschreibung 4:
57 Jahre nach der ersten Begegnung der Menschheit mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige Überlebende aus ihrem Raumschiff gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe kehrt sie an den Ort des Grauens zurück, um das Verschwinden dort ansässiger Kolonisten aufzuklären. mit einem Alien hat sie gerechnet, doch was sie erwartet, sind Tausende!