Feuerkind von Stephen King wurde 1981 in Deutschland publiziert. Im gleichen Jahr erhielt das erfolgreiche Buch des Bestsellerautors von der American Library Association die Bezeichnung „Bestes Buch für junge Erwachsene“.
Die achtjährige Charlie hat eine ganz besondere Begabung: Sie kann mit ihrer Gedankenkraft ein Feuer entfachen und dieses steuern. Nicht nur sie besitzt in der Familie McGee eine besondere Fähigkeit. Durch einen missglückten Drogenversuch am College kann ihr Vater den Willen anderer Menschen mit Hilfe seiner Gedanken beeinflussen, während Charlies Mutter telepathische Fähigkeiten hat.
Die drei werden von einer Untergrundorganisation der Regierung verfolgt, die an den schrecklichen Versuchen beteiligt war und sich Charlies Talent zu eigen machen will. Mehr noch, wollen sie weitere Versuche mit ihr durchführen und ihre Pyrokinese als Waffe im Krieg einsetzen. Nachdem die Agenten Charlies Mutter ermordet haben, fliehen die beiden nach New York um den Machenschaften der Firma (engl.“The Shop“), wie sie sich nennen, zu entkommen. Schließlich werden die beiden aber doch geschnappt und in das Hauptquartier der Firma verschleppt.
Charlies innerer Konflikt treibt die Spannung in
Feuerkind schließlich auf den Höhepunkt. Obwohl sie durch ihre Feuerkraft unglaubliche Macht hat, setzt sie diese zunächst nicht ein, aus Angst Menschen zu verletzen. Erst als sie ihrem sterbenden Vater versprechen muss ihre Kraft einzusetzen, verwandelt sie das Quartier ihrer Peiniger in ein riesiges Flammen-Inferno und entkommt.
Wer
Stephen Kings Romane kennt, weiß auch Feuerkind zu schätzen. Packend, rasant und absolut spannend. Nur das Ende in diesem Roman entbehrt etwas von dieser King-Spannung. Anders als sonst, kommt dieses zu abprubt, was viele Leser etwas enttäuschte.
Dennoch ein empfehlenswertes Taschenbuch, das 2003 neu aufgelegt wurde.
Der Roman wurde 1984 unter dem Namen
„Der Feuerteufel“ mit dem Hollywoodstar Drew Barrymore (
Drei Engel für Charly,
50 erste Dates) in der Hauptrolle verfilmt.