Die Weiche zu seiner Karriere als Fotograf wurde gelegt, als er mit sechs Jahren von seinem Vater eine alte Voigtländer-Kamera geschenkt bekam. Eigentlich wollte er Pianist werden, doch die vielen notwendigen Übungsstunden schreckten ihn ab. Da seiner Meinung nach Fotografieren wesentlich einfacher war, entschied er sich für eine Karriere in diesem Segment. Als er jedoch merkte, dass Fotografieren eben so viele Übungsstunden benötigte wie das Klavierspielen, war es schon zu spät. Er studierte an der Universität für Wissenschaft und Kunst in Dortmund und auch an der Fachhochschule in Bielefeld, wobei er sich als schlechten Studenten bezeichnet. Er arbeitete in Hamburg als Pressefotograf und fuhr nur nach Bielefeld, um sich die nötigen Punkte zu holen. Zuerst waren deutsche Zeitungen seine Arbeitgeber und später war er für große deutsche Magazine tätig.
Am Tag seines Abschlussexamens erhielt er sein erstes Jobangebot von einer Werbeagentur in Hamburg, wo er seine berufliche Karriere startete. Auch in der Zeit danach arbeitete Christian Popkes vor allem für Kunden aus der Werbebranche. Dank seiner Faszination für die Technologie war es kein Problem, den Sprung von der Analog- zur Digitalfotografie zu schaffen. Jede Arbeit führt er mit großer Sorgfalt aus und er ist sich bewusst, dass jeder Auftrag von einem anderen Ansatz aus angegangen werden muss. Diese Herausforderung liebt er und seine Arbeiten sind aufgrund ihrer reichen Details gerne gesehen.Gut zu sehen ist dies in den Christian Popkes Bilder.
Für ihn als Fotograf ist immer der Moment faszinierend, wenn die Art Directors seine Aufnahmen begutachten und für gut befinden. Er beherrscht viele verschiedene Methoden der Fotografie, was ihm ein breites Arbeitsspektrum ermöglicht und ihn befähigt, die unterschiedlichsten Aufträge mit großer Präzision auszuführen. So arbeitet er heute nicht nur für renommierte deutsche Magazine, sondern stellt auch Kalender und Fotobücher her und gibt Foto-Workshops.