Deutsches Bier
Deutschland ist mit 5.000 verschiedenen Biermarken und über 1.200 Brauereien die Heimat des Bieres. Jede dritte Brauerei der Welt ist in Deutschland beheimatet. Würde man jeden Tag ein anderes deutsches Bier probieren wollen, so wäre man damit über 13 Jahre lang beschäftigt. In jeder Region gibt es Besonderheiten und jede Stadt hat mindestens eine lokale Biermarke. Im Süden Deutschlands trinkt man Helles und Weizen, im Norden das herbste Bier. Im Rheinland wird Kölsch und Alt getrunken, in Berlin das Weiße. Zusätzlich gibt es noch Wiesnbier, Export, Bockbier und Weihnachtsbier. Seit 1516 gilt das deutsche Reinheitsgebot, das besagt, dass zum Brauen nur Hopfen, Hefe, Malz und Wasser verwendet werden darf.
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Internationales Bier
Im Ausland ist das deutsche Bier bekannt und beliebt. Fragt man dort nach dem Lieblingsgetränk der Deutschen, so lautet die Antwort immer Bier! Trotzdem haben auch andere Länder ihr ganz eigenes Bier. In England gibt es Ale, welches obergärig gebraut wird. Ale gibt es in verschiedenen Sorten. Mild hat wenig Alkohol, einen süßen Geschmack und eine helle Farbe. Bitter ist das in England am meisten getrunkene Ale. Daneben gibt es noch Pale Ale, Brown Ale, Old Ale, Barleywine, Porter und Scout. Das wohl bekannteste Scout ist das irische Guinness. Weltweit erfolgreich ist auch das australische Fosters, das dänische Tuborg und das chinesische Gingseng Bier.
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Deutsche Biersorten
Das Pils, auch Pilsener oder Pilsbier genannt, ist ein untergärig gebrautes Bier, das nach der Stadt Pilsen in Böhmen benannt wurde. Die Biersorte wird bundesweit ausgeschenkt und hat einen charakteristisch bitteren Geschmack. Auch Lager und Export sind bundesweit erhältlich und wie das Pils untergärig. Sie haben allerdings einen höheren Alkoholgehalt und sind weniger stark gehopft. Weißbier ist ein obergäriges Bier und hat einen fruchtig würzigen Geschmack. Das untergärige Helle wird vor allem in Bayern gebraut. Eine Besonderheit sind die Festbiere, allen voran das Wiesnbier, mit höherem Alkoholgehalt und mehr Stammwürze. Das Berliner Weiße ist leicht säuerlich und hat mit 2,8 Volumenprozent den niedrigsten Alkoholgehalt. Überwiegend in Mitteldeutschland ist das Schwarzbier erhältlich. Es hat eine schwarze Farbe, kann mittlerweile aber auch in einer hellen Variante genossen werden. Das Altbier ist in der Gegend von Düsseldorf beheimatet. Kölsch kommt, wie der Name schon verrät, aus Köln. Daneben gibt es noch Zwickelbier, auch Hausbräu genannt, Gose und regionale Stark- und Spezialbiere.
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Biermixgetränke
Biermixgetränke bestehen in der Regel zur Hälfte aus Bier und zur Hälfte aus einem anderen Getränk, zum Beispiel Cola oder Limonade. Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es das Radler, eine Mischung aus Bier und Zitronenlimonade. Zunächst wurden die Mischgetränke ausschließlich selbst gemixt, seit 1993 werden die Getränke auch direkt vom Hersteller angeboten. Die Namen der Mischungen sind regional sehr unterschiedlich. Cola mit Bier wird unter anderem Diesel, Biercola, Colabier, Moorwasser, Schmutz, Krefelder, Neger, Gestreiftes, Gespritztes, Schluss, Schussbier und Schweinebier genannt. Der Mix aus Bier und Limonade wird meist als Radler, aber auch als Alster, Panaché, Panasch oder Wurstwasser bezeichnet. Die Verwendung von Zitronen- und Orangenlimonade ist dabei unterschiedlich. Weitere Mischungen sind Bier mit Wasser, Bier mit Kräuterlimonade (Almradler), Altbierbowle, Berliner Weiße mit Schuss, Bismarck (Guinness mit Sekt), Dr. Pepper (Bier mit Amaretto), Jorsch (russische Mischung aus Bier und Wodka), Bier mit Energiedrink und viele, viele mehr. Neben den klassischen Geschmacksrichtungen gibt es die sogenannten Bierpops. Sie sind in Geschmacksrichtungen wie Apfel, Erdbeere, Banane, Orange, Blutorange, Kirsche, Limette, Grapefruit oder Holunder erhältlich. Der Trend geht zu exotischen Geschmacksrichtungen, wie beispielsweise Kaktusfeige und Curuba.
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